Der Spielplatz im Wohnzimmer – Personalisiertes Kinderbuch

Eine Schatzsuche für einen ganz besonderen Regentag

Stil: Malerisches KinderbuchDiesen Stil verwenden
Buchcover von „Der Spielplatz im Wohnzimmer“
Kreativbuch
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„Der Spielplatz im Wohnzimmer“ zum Nachlesen

Der vollständige Text dieses Beispielbuchs – zum Vorlesen oder um ein Gefühl für Länge und Erzählstil zu bekommen.

Seite 1

Amelie war sich ganz sicher, dass man mit sieben Jahren Wolken lesen kann. Gleich nach dem Aufwachen kniete sie sich aufs Bett und schaute hinaus. Am Himmel schwebte eine dicke, runde Wolke, und oben drauf saßen sieben kleine Zipfel. „Ein Kuchen mit sieben Kerzen“, flüsterte sie. „Das ist ein Zeichen!“ Vor Vorfreude kribbelte ihr der ganze Bauch, denn heute kam Nele zum Feiern.

Seite 2

Als es klingelte, rannte Amelie so schnell zur Tür, dass ihre Socken auf dem Flur rutschten. Draußen stand Nele, mit Rucksack und knallgelben Gummistiefeln, obwohl die Sonne schien. „Herzlichen Glückwunsch, Geburtstagskind!“, rief sie und drückte Amelie fest. „Warum hast du Gummistiefel an?“, fragte Amelie. Nele zwinkerte. „Vertrau mir, ich bin Profi.“

Seite 3

Dann zog Nele ein Heft aus dem Rucksack und hielt es hoch wie eine Urkunde. „Heute bekommst du die beste Schatzsuche der Welt, unten auf dem Spielplatz. Sieben Rätsel für sieben Jahre. Versprochen!“ Amelie wollte sofort hineinschauen, aber Nele klappte das Heft schnell zu. „Ist der Schatz rund? Ist er weich? Kann man ihn essen?“, bohrte Amelie. „Abwarten“, sagte Nele und grinste.

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Seite 4

Sie zogen die Jacken an, und Amelie warf noch einen Blick zum Himmel. Die Kuchenwolke war verschwunden. Stattdessen schob sich etwas Großes, Graues heran. „Oh nein“, sagte Amelie. „Die sieht aus wie ein Nilpferd mit schlechter Laune.“ Kaum hatte sie das gesagt, machte es Platsch! Ein dicker Tropfen landete genau auf ihrer Nase, und dann prasselte es los.

Seite 5

Es goss so sehr, dass auf der Straße kleine Bäche entstanden. Die beiden Mädchen machten die Tür wieder zu und setzten sich auf die Treppe im Flur. Nele hielt ihr Heft auf den Knien und sagte gar nichts mehr. Sie war richtig enttäuscht, weil sie sich so viel Mühe gegeben hatte. „Ich hab es dir doch versprochen“, murmelte sie.

Seite 6

Auch Amelie war traurig, denn sie hatte sich auf den Spielplatz gefreut. Aber noch trauriger machte es sie, Nele so still zu sehen. Sie schaute auf die Zeichnung im Heft und dann ins Wohnzimmer, auf das Sofa, die Kissen und die Decken. Plötzlich sprang sie auf. „Wenn wir nicht zum Spielplatz können, dann kommt der Spielplatz eben zu uns!“

Seite 7

Nele zog die Augenbrauen hoch. „Und wie willst du eine Rutsche durch die Tür kriegen?“ Doch Amelie hatte schon die Sofakissen gepackt und schräg an den Sessel gelehnt. „Das ist die Rutsche.“ Über zwei Stühle warf sie eine Decke. „Und das ist der Tunnel.“ Nele schaute lange hin. Dann fing sie an zu lachen, und Amelie merkte, wie erleichtert sie darüber war.

Seite 8

Jetzt hatte auch Nele Feuer gefangen. Sie legte die kleinen Kissen in einer langen Reihe auf den Teppich. „Das hier ist die Wackelbrücke“, erklärte sie feierlich. „Und rundherum ist der Krokodilteich. Wer runterfällt, wird gefressen.“ Dann schickte sie Amelie ins Bad. „Warte da, bis ich dich rufe, Geburtstagskind! Ich muss die Rätsel fürs Wohnzimmer umschreiben, die Hinweise verteilen und den Schatz verstecken. Das dauert ein bisschen.“

Seite 9

Amelie wartete im Bad, erst brav auf dem Badewannenrand, dann zappelig auf und ab hüpfend, weil sie die Spannung kaum aushielt. Es dauerte eine halbe Ewigkeit, bis endlich Neles Ruf kam: „Fertig, Geburtstagskind! Du kannst kommen!“ Nele stand im Wohnzimmer und las mit tiefer Piratenstimme vor: „Wo man rutscht mit Karacho und landet auf dem Popo, da liegt das erste Blatt, und dann bist du nicht mehr matt.“ Amelie kicherte und tauchte unter das unterste Kissen.

Seite 10

Tatsächlich, da lag ein Zettel! Das zweite Rätsel schickte sie durch den Tunnel, das dritte unter den Sessel, das vierte hinter den Vorhang. Beim fünften musste sie über die Wackelbrücke. Sie schwankte, ruderte mit den Armen und fiel genau in den Krokodilteich. Sofort kroch Nele heran und schnappte nach ihren Socken. Die beiden lachten so laut, dass sie den Regen gar nicht mehr hörten.

Seite 11

Endlich hielt Amelie das siebte Rätsel in der Hand. Nele las es mit wichtiger Miene vor: „Wo ein Profi den Schatz versteckt, wenn es regnet, wird er bald entdeckt.“ Amelie suchte unter jedem Kissen, im Tunnel und sogar unter dem Teppich. Nichts! Langsam wurde sie ungeduldig, und Nele saß nur da und grinste wie ein Krokodil, das gerade satt geworden ist.

Seite 12

Da hörte Amelie auf zu suchen und fing an zu denken. Nicht an das Rätsel, sondern an Nele. Was hatte Nele heute früh gesagt, als die Sonne noch schien? „Vertrau mir, ich bin Profi.“ Und was hatte sie dabei angehabt? Amelie flitzte in den Flur, wo die gelben Gummistiefel standen. Sie griff in den linken Stiefel, und ihre Finger stießen an etwas Hartes.

Seite 13

Es war eine kleine Blechdose mit glitzernden Sternen darauf. Nele kam hinterhergerannt und starrte sie an. „Wie hast du das so schnell rausgefunden?“ Amelie lächelte und hielt die Dose hoch. „Vertrau mir, ich kenn dich.“ Nele lachte so sehr, dass sie sich auf die Treppe setzen musste. In der Dose lag eine goldene Krone aus Pappe mit einer großen Sieben darauf.

Seite 14

Unter der Krone steckte ein gefalteter Zettel. „Sieben Sachen, die nur Amelie kann“, stand oben, und darunter eine lange Liste. Ganz unten war noch etwas mit Bleistift dazugekritzelt. Nele las es laut vor: „Aus einem Regentag einen Spielplatz bauen.“ Dann sagte sie: „Das hab ich eben geschrieben, als du im Bad gewartet hast. Weil es stimmt.“

Seite 15

Amelie setzte sich die Krone auf, und sie krochen zusammen in den Tunnel. Draußen trommelte der Regen, aus der Küche duftete es nach Schokolade, und gleich würde Mama den Kuchen mit sieben Kerzen hereintragen. „Das war die beste Schatzsuche der Welt“, sagte Amelie. „Hab ich dir doch versprochen“, sagte Nele. Ganz eng saßen sie nebeneinander, und Amelie wusste, dass sie den allerbesten Schatz schon lange hatte.

Über dieses personalisierte Kinderbuch

„Der Spielplatz im Wohnzimmer“ ist ein Beispielbuch von Kreativbuch. Genau so ein Buch kannst du für dein eigenes Kind erstellen: mit Namen, Aussehen und bis zu fünf Charakteren, vom Geschwisterkind bis zum Haustier. Geschichte und Illustrationen entstehen dabei jedes Mal individuell neu.

Dieses Buch wurde im Stil „Malerisches Kinderbuch“ illustriert, einem von 13 Illustrationsstilen, aus denen du beim Erstellen wählen kannst.

Die Geschichte eignet sich für Kinder im Alter von 7-9 Jahren und umfasst 15 illustrierte Seiten.

Häufige Fragen zu diesem Buch

Kann mein Kind die Hauptrolle in einem Buch wie „Der Spielplatz im Wohnzimmer“ spielen?
Ja. Du legst Name und Aussehen deines Kindes fest und kannst bis zu fünf Charaktere hinzufügen. Die Geschichte und alle Illustrationen werden individuell für dein Kind erstellt.
In welchen Formaten gibt es ein Buch wie „Der Spielplatz im Wohnzimmer“?
Als digitales PDF zum Sofort-Download oder gedruckt als Softcover und Premium-Hardcover mit 32 Seiten in Vollfarbe. Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
Wie lange dauert es, ein eigenes Buch zu erstellen?
Das digitale PDF ist in etwa 15 bis 30 Minuten fertig. Gedruckte Bücher kommen ungefähr 4 bis 9 Tage nach deiner Druckfreigabe bei dir an.

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Text und Illustrationen dieses Buches wurden mit KI erstellt.