Das Haus für die Meise – Personalisiertes Kinderbuch
Wie ein kleiner Baumeister ein großes Vogelhaus baut
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„Das Haus für die Meise“ zum Nachlesen
Der vollständige Text dieses Beispielbuchs – zum Vorlesen oder um ein Gefühl für Länge und Erzählstil zu bekommen.
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Auf dem Fensterbrett draußen lag eine Feder, ganz klein und grau, mit einem gelben Rand. Max drückte die Nase an die Scheibe. „Papa, wem gehört die?“ Papa kam mit seiner Kaffeetasse dazu. „Die hat eine Meise verloren“, sagte er. Max überlegte nicht lange. „Dann braucht die Meise ein Haus.“
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Papa holte das Werkzeug: Bretter, eine Säge, einen Hammer und eine Dose voller Nägel. „Hiermit eröffne ich die Baustelle“, sagte er und klopfte feierlich mit dem Hammer auf den Tisch. Max steckte die Feder in seine Hosentasche. „Die ist meine Probe-Meise“, erklärte er. „Und ich bin der Chef.“
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Der Chef hatte große Pläne. „Das Haus braucht drei Fenster, eine Klingel und eine Rutsche“, sagte Max. Papa lachte so laut, dass die Nägel in der Dose klapperten. „Eine Meise braucht nur eine runde Tür“, sagte er. „Und die muss genau so groß sein wie ein Meisenbauch.“
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Max wusste nicht, wie groß ein Meisenbauch ist. Er dachte an die Vögel im Park und machte mit Daumen und Zeigefinger einen kleinen Kreis. „So?“ Papa hielt das Maßband daran und staunte. „Genau richtig, Chef!“ Er malte den Kreis aufs Brett und bohrte ein rundes Loch hinein. Max hielt sich dabei die Ohren zu.
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Dann sägte Papa die Bretter zurecht, und Max bekam das Schleifpapier. Er rieb jede Kante so lange, bis sie ganz glatt war. „Damit sich die Meise keinen Splitter holt“, sagte er streng. Papa fuhr mit dem Finger über das Holz. „So glatt war bei mir noch nie ein Brett“, sagte er.
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Beim Nageln hielten sie den Hammer zu zweit, Papas große Hand über Max' kleiner. Tock, tock, tock, und schon stand das Haus da, mit Dach und runder Tür. Max klopfte aufs Dach. „Klopf, klopf! Wer wohnt hier?“ Papa antwortete mit ganz hoher Piepsstimme: „Noch niemand!“ Max kicherte, bis er Schluckauf bekam.
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Zum Schluss malte Max mit gelber Farbe einen kleinen Vogel auf das Dach. Er war ein bisschen dick geworden und hatte nur ein Bein. „Das ist die Meise“, sagte Max. „Damit sie weiß, dass das Haus für sie ist.“ Papa nickte ernst. „Jetzt kann sie sich gar nicht mehr verlaufen.“
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Draußen stieg Papa auf die Leiter, und Max blieb unten stehen und gab Anweisungen. „Mehr nach links! Nein, nach rechts! Nein, wieder nach links!“ Papa wackelte mit dem Vogelhaus hin und her. „Chef, mir wird gleich schwindelig“, rief er. Dann hing es fest am Baum vor dem Fenster.
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Max setzte sich ans Fenster und wartete. Er wartete, bis ihm die Beine einschliefen. Ab und zu klopfte er an die Scheibe. „Klopf, klopf! Wer wohnt hier?“ Aber keine Meise kam. Max war enttäuscht, weil er sich so beeilt hatte. Papa setzte sich zu ihm. „Meisen schauen sich ein Haus erst ganz genau an“, sagte er.
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Am nächsten Morgen blies ein frischer Wind. Max und Papa gingen hinaus, um nachzusehen. Max zog seine Probe-Meise aus der Tasche und hielt sie vor die runde Tür. Huiii, da riss der Wind die Feder mit und pustete sie mitten ins Vogelhaus hinein. „Papa!“, rief Max. „Da zieht es ja rein!“
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Papa holte die Leiter, schraubte das Vogelhaus ab und stellte es ins Gras. Doch die Feder lag ganz hinten in der Ecke, und Papas Finger passten nicht durch das Loch. Max aber hatte eine Idee. Er packte das Vogelhaus mit beiden Händen und kippte es, bis die runde Tür nach unten zeigte, schüttelte ein bisschen, und schon segelte die Feder durch das Loch heraus. „Geschafft!“
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„Wir drehen die Tür einfach um“, sagte Max. „Dann bläst der Wind von hinten.“ Papa schaute erst Max an und dann das Vogelhaus. „Darauf bin nicht mal ich gekommen“, sagte er, „und ich bin schon fünfunddreißig.“ Er hängte das Haus wieder auf, diesmal mit der runden Tür weg vom Wind.
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Danach saßen die beiden ganz still am Fenster, Max auf Papas Schoß. Plötzlich hüpfte etwas Gelbes auf den Ast. Eine Meise! Sie legte den Kopf schief, guckte zur Tür und guckte zum gelben Vogel auf dem Dach. Max hielt vor Aufregung die Luft an. Ob sie wohl hineingeht?
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„Klopf, klopf“, flüsterte Max, ganz leise, damit die Meise nicht erschrak. „Wer wohnt hier?“ Und da schlüpfte die Meise durch die runde Tür, genau so groß wie ein Meisenbauch. Max war so glücklich, dass er lachen musste. Papa drückte ihn fest. „Jetzt wohnt hier jemand“, flüsterte er. „In unserem Haus.“
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Max drehte sich um und klopfte mit der Faust ganz sanft an Papas Brust. „Klopf, klopf! Wer wohnt hier?“ Papa legte seine große Hand auf Max' kleine Hand. „Hier drin“, sagte er, „wohnt der beste Baumeister der ganzen Welt.“ Und draußen schaute die Meise aus ihrem neuen Haus.
Über dieses personalisierte Kinderbuch
„Das Haus für die Meise“ ist ein Beispielbuch von Kreativbuch. Genau so ein Buch kannst du für dein eigenes Kind erstellen: mit Namen, Aussehen und bis zu fünf Charakteren, vom Geschwisterkind bis zum Haustier. Geschichte und Illustrationen entstehen dabei jedes Mal individuell neu.
Dieses Buch wurde im Stil „Aquarell“ illustriert, einem von 13 Illustrationsstilen, aus denen du beim Erstellen wählen kannst.
Die Geschichte eignet sich für Kinder im Alter von 3-5 Jahren und umfasst 15 illustrierte Seiten.
Häufige Fragen zu diesem Buch
- Kann mein Kind die Hauptrolle in einem Buch wie „Das Haus für die Meise“ spielen?
- Ja. Du legst Name und Aussehen deines Kindes fest und kannst bis zu fünf Charaktere hinzufügen. Die Geschichte und alle Illustrationen werden individuell für dein Kind erstellt.
- In welchen Formaten gibt es ein Buch wie „Das Haus für die Meise“?
- Als digitales PDF zum Sofort-Download oder gedruckt als Softcover und Premium-Hardcover mit 32 Seiten in Vollfarbe. Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
- Wie lange dauert es, ein eigenes Buch zu erstellen?
- Das digitale PDF ist in etwa 15 bis 30 Minuten fertig. Gedruckte Bücher kommen ungefähr 4 bis 9 Tage nach deiner Druckfreigabe bei dir an.
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