Das schönste Gar-nichts – Personalisiertes Kinderbuch
Ein kunterbunter Muttertagsmorgen voller kleiner Überraschungen
Seite 0 von 15
„Das schönste Gar-nichts“ zum Nachlesen
Der vollständige Text dieses Beispielbuchs – zum Vorlesen oder um ein Gefühl für Länge und Erzählstil zu bekommen.
Seite 1
Am Muttertag war Emma früher wach als die Vögel. Fast jedenfalls, denn draußen sang schon eine Amsel. Emma schlich auf Socken am Schlafzimmer vorbei, weil sie einen großen Plan hatte. Sie wollte Mama ein Frühstück im Garten machen, ganz allein, und Mama durfte nichts merken.
Seite 2
In der Küche holte Emma das Brot aus dem Kasten und die Erdbeeren aus dem Kühlschrank. Dann nahm sie den Orangensaft. Der Karton war schwer und kalt, und als sie ihn kippte, machte es Gluck! Ein großer Schwall Saft landete auf dem Tisch statt im Glas.
Seite 3
„Emma, was machst du da?“, rief Mama verschlafen aus dem Schlafzimmer. Emma erschrak so sehr, dass ihr fast der Lappen aus der Hand fiel. „Gar nichts, Mama!“, rief sie zurück. Dann wischte sie den Saft weg und hielt den Karton diesmal mit beiden Händen fest. Jetzt wurde das Glas schön voll.
Alle weiteren 12 Seiten lesen
Seite 4
Als Nächstes strich Emma Butter aufs Brot. Doch die Butter war noch hart und riss Löcher hinein. Emma ärgerte sich, weil das Brot jetzt aussah wie ein Stück Käse. Da hatte sie eine Idee. Sie legte zwei Erdbeeren als Augen hinein und eine lange als Mund, und schon lachte das Brot sie an.
Seite 5
Das Tablett war zu schwer für Emma, darum trug sie alles einzeln hinaus. Im Garten pflückte sie noch eine Handvoll Gänseblümchen. Eine Vase war viel zu groß für die kleinen Blümchen, also steckte Emma sie in einen Eierbecher. Und der passte ganz genau.
Seite 6
Doch dann fiel Emma etwas ein, und ihr Bauch wurde ganz unruhig. Zu einem Frühstück für Erwachsene gehörte doch eine Tasse Kaffee! Aber die Kaffeemaschine durfte Emma nicht anfassen. Sie setzte sich ins Gras und überlegte lange. Dann lief sie hinein und holte ihre Stifte und zwei große Blätter.
Seite 7
Auf das erste Blatt malte Emma eine dicke Tasse mit braunem Kaffee und kleinen Dampfkringeln darüber. Das Bild legte sie neben den Teller. Auf das zweite Blatt malte sie eine Sonne, einen Tisch, eine Blume und ein Mädchen, das winkt. Damit schlich sie leise zurück ins Haus.
Seite 8
Emma schob das Bild unter der Schlafzimmertür durch, klopfte und versteckte sich hinter der Ecke. Sie hörte, wie Mama das Blatt aufhob. „Eine Sonne, ein Tisch, eine Blume“, sagte Mama langsam. „Aha! Ich soll in der Sonne die Blumen gießen und dann den Tisch putzen?“
Seite 9
Emma musste so lachen, dass sie sich die Hand vor den Mund hielt. „Emma, was machst du da?“, fragte Mama. „Ganz, ganz gar nichts!“, kicherte Emma und kam hervor. „Aber du musst die Augen zumachen, Mama. Ich bringe dich hin.“ Mama kniff die Augen fest zu und nahm Emmas Hand.
Seite 10
Emma führte Mama vorsichtig durch den Flur und hinaus auf die Terrasse. „Achtung, Stufe!“, sagte sie, und Mama hob den Fuß so hoch wie ein Storch. „Ist da vorne ein Baum?“, fragte Mama und tastete in die Luft. „Nein, das bin ich!“, rief Emma. „Jetzt darfst du gucken!“
Seite 11
Doch als Emma zum Tisch sah, erschrak sie. Auf dem Teller hüpfte die Amsel herum und flog gerade mit einer Erdbeere im Schnabel davon. Dem lachenden Brot fehlte jetzt ein Auge. Emma war richtig enttäuscht, weil sie sich doch so viel Mühe gegeben hatte.
Seite 12
Mama setzte sich und zog Emma auf ihren Schoß. „Weißt du was?“, sagte sie leise. „Vielleicht ist das eine Amselmama, und sie bringt die Erdbeere ihren Kindern.“ Aus der Hecke piepste es. „Dann darf sie die Erdbeere behalten“, sagte Emma. Jetzt zwinkerte das Brot, und das fanden beide sehr lustig.
Seite 13
Dann entdeckte Mama das Kaffeebild. Sie hob es hoch, pustete über die Dampfkringel und tat so, als würde sie einen großen Schluck nehmen. „Mmmh!“, sagte sie. „So einen guten Kaffee hatte ich noch nie. Nicht zu heiß, nicht zu kalt, und von meiner Emma gemalt.“
Seite 14
Sie teilten sich das zwinkernde Brot, und Mama trank den Saft bis zum letzten Tropfen. Dann schnupperte sie an den Gänseblümchen im Eierbecher. „Du hast das ganz allein gemacht“, sagte Mama. „Den Saft, das Erdbeergesicht und sogar den Kaffee.“ Da wurde Emma ganz warm vor Stolz.
Seite 15
„Und was hast du heute Morgen eigentlich gemacht?“, fragte Mama und zwinkerte genau wie das Brot. „Gar nichts“, sagte Emma und grinste. Mama drückte sie ganz fest an sich. „Dann ist Gar-nichts das schönste Geschenk, das ich je bekommen habe.“ In der Hecke sang die Amsel, und Emma kuschelte sich an Mama, so glücklich, wie man an einem Muttertag nur sein kann.
Über dieses personalisierte Kinderbuch
„Das schönste Gar-nichts“ ist ein Beispielbuch von Kreativbuch. Genau so ein Buch kannst du für dein eigenes Kind erstellen: mit Namen, Aussehen und bis zu fünf Charakteren, vom Geschwisterkind bis zum Haustier. Geschichte und Illustrationen entstehen dabei jedes Mal individuell neu.
Dieses Buch wurde im Stil „Sanfte Charakterwelt“ illustriert, einem von 13 Illustrationsstilen, aus denen du beim Erstellen wählen kannst.
Die Geschichte eignet sich für Kinder im Alter von 3-5 Jahren und umfasst 15 illustrierte Seiten.
Häufige Fragen zu diesem Buch
- Kann mein Kind die Hauptrolle in einem Buch wie „Das schönste Gar-nichts“ spielen?
- Ja. Du legst Name und Aussehen deines Kindes fest und kannst bis zu fünf Charaktere hinzufügen. Die Geschichte und alle Illustrationen werden individuell für dein Kind erstellt.
- In welchen Formaten gibt es ein Buch wie „Das schönste Gar-nichts“?
- Als digitales PDF zum Sofort-Download oder gedruckt als Softcover und Premium-Hardcover mit 32 Seiten in Vollfarbe. Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
- Wie lange dauert es, ein eigenes Buch zu erstellen?
- Das digitale PDF ist in etwa 15 bis 30 Minuten fertig. Gedruckte Bücher kommen ungefähr 4 bis 9 Tage nach deiner Druckfreigabe bei dir an.
Weitere Kinderbücher zum Durchblättern
Alle Bücher ansehenText und Illustrationen dieses Buches wurden mit KI erstellt.