Das tickende Osternest – Personalisiertes Kinderbuch

Eine Osterdetektivgeschichte voller Überraschungen und Herz

Stil: Kuscheltier-LookDiesen Stil verwenden
Buchcover von „Das tickende Osternest“
Kreativbuch
Weitere Geschichte erstellen

„Das tickende Osternest“ zum Nachlesen

Der vollständige Text dieses Beispielbuchs – zum Vorlesen oder um ein Gefühl für Länge und Erzählstil zu bekommen.

Seite 1

Draußen prasselt der Regen gegen das Fenster, aber Paul steht schon mit seinem Osterkorb im Flur. „Papa, ich will suchen, sofort!“, ruft er. Papa reibt sich die Augen und lacht. „Bei dem Wetter hat der Osterhase bestimmt drinnen versteckt“, sagt er. „Und zwar richtig gut.“

Seite 2

„Wo denn?“, fragt Paul und will schon losrennen. Doch Papa hält ihn sanft an der Schulter fest. „Warte. Hör genau hin.“ Paul hält die Luft an. Es ist ganz still im Haus. Und dann hört er es: Tick, tack, tick, tack. Was tickt denn da?

Seite 3

Paul ist kein bisschen ängstlich, er ist neugierig. Er schleicht ins Wohnzimmer und hebt alle Sofakissen hoch. Da liegen nur ein Keks und eine Socke. „Die Socke suche ich seit Tagen!“, ruft Papa und zieht sie sich über die Hand wie eine Puppe.

Alle weiteren 12 Seiten lesen

Seite 4

Paul kichert, aber dann wird er wieder ernst. Er legt sich flach auf den Teppich und drückt ein Ohr auf den Boden. So machen das Detektive, denkt er. Tick, tack. Das Ticken kommt nicht von hier. Es kommt von weiter hinten, aus dem Flur.

Seite 5

Im Flur stehen die Gummistiefel in einer Reihe. Paul schaut in jeden einzelnen hinein, doch die Stiefel sind leer. Papa kramt in seiner Hosentasche. „Hier ist es auch nicht“, sagt er ernst und zieht ein Gummibärchen heraus. „Aber das hier gehört dir.“

Seite 6

In der Küche ist das Ticken auf einmal viel lauter. Paul reißt eine Schublade nach der anderen auf. Löffel, Gabeln, Topflappen, aber kein Nest! Langsam wird er ungeduldig. „Was ist, wenn es gleich klingelt und ich hab es noch nicht?“, fragt er.

Seite 7

„Dann suchst du einfach weiter“, sagt Papa ruhig. „Ich bleibe bei dir.“ Paul schließt die Augen und lauscht noch einmal ganz genau. Tick, tack, tick, tack. Es kommt von unten, aus dem Schrank neben dem Herd, wo die Schüsseln stehen.

Seite 8

Ganz hinten im Schrank steht die Salatschleuder. Paul hebt den Deckel hoch, und da liegt es: ein Nest voller bunter Eier, und mittendrin tickt eine kleine Eieruhr. Rrrring! Paul jubelt so laut, dass Papa vor Schreck den Topflappen fallen lässt.

Seite 9

„Ein Nest in der Salatschleuder, darauf wäre ich nie gekommen!“, ruft Paul. Papa nimmt ihn in den Arm. „Du hast gelauscht wie ein echter Detektiv“, sagt er. „Erst auf dem Teppich, dann im Flur, dann hier. Du hast nicht aufgegeben.“

Seite 10

Paul packt ein Schokoei aus und beißt hinein. Dann schaut er Papa an, und plötzlich wird ihm ein bisschen schwer ums Herz. Papa hat gar kein Nest bekommen. Für Papa hat niemand etwas versteckt. Das findet Paul nicht gerecht.

Seite 11

Da hat Paul eine Idee. „Papa, geh ins Bad und zähl bis fünfzig!“ Papa zählt laut und ganz falsch: „Eins, zwei, Banane, vier …“ Paul kichert und legt schnell sein größtes Schokoei in eine Müslischale. Dazu malt er ein Bild: Paul und Papa unterm Regenschirm.

Seite 12

Zum Schluss dreht er die Eieruhr auf, so wie Papa es gemacht hat. Wohin damit? Paul flitzt in den Flur und steckt die Schale tief in Papas großen Gummistiefel. „Fertig!“, ruft er. Papa kommt aus dem Bad und schaut sich verwundert um.

Seite 13

„Hör genau hin“, sagt Paul feierlich. Papa sucht in der Obstschale, unter dem Brotkorb und sogar unter Pauls Arm. Paul lacht so sehr, dass er sich hinsetzen muss. „Du bist ganz kalt, Papa! Jetzt wärmer! Noch wärmer!“

Seite 14

Papa greift in den Gummistiefel und zieht die Schale heraus. Rrrring! Er schaut lange auf das Bild und schluckt. „Das ist das schönste Nest, das ich je gefunden habe“, sagt er leise. „Weil du es für mich versteckt hast.“ Paul ist so stolz, dass er strahlt.

Seite 15

Sie setzen sich zusammen auf den Boden im Flur und teilen das große Schokoei. Draußen regnet es noch immer. „Hör genau hin“, flüstert Papa und zieht Paul an seine Brust. Bum, bum, bum. „Das tickt auch!“, ruft Paul. Papa drückt ihn fest. „Das tickt nur für dich.“

Über dieses personalisierte Kinderbuch

„Das tickende Osternest“ ist ein Beispielbuch von Kreativbuch. Genau so ein Buch kannst du für dein eigenes Kind erstellen: mit Namen, Aussehen und bis zu fünf Charakteren, vom Geschwisterkind bis zum Haustier. Geschichte und Illustrationen entstehen dabei jedes Mal individuell neu.

Dieses Buch wurde im Stil „Kuscheltier-Look“ illustriert, einem von 13 Illustrationsstilen, aus denen du beim Erstellen wählen kannst.

Die Geschichte eignet sich für Kinder im Alter von 3-5 Jahren und umfasst 15 illustrierte Seiten.

Häufige Fragen zu diesem Buch

Kann mein Kind die Hauptrolle in einem Buch wie „Das tickende Osternest“ spielen?
Ja. Du legst Name und Aussehen deines Kindes fest und kannst bis zu fünf Charaktere hinzufügen. Die Geschichte und alle Illustrationen werden individuell für dein Kind erstellt.
In welchen Formaten gibt es ein Buch wie „Das tickende Osternest“?
Als digitales PDF zum Sofort-Download oder gedruckt als Softcover und Premium-Hardcover mit 32 Seiten in Vollfarbe. Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
Wie lange dauert es, ein eigenes Buch zu erstellen?
Das digitale PDF ist in etwa 15 bis 30 Minuten fertig. Gedruckte Bücher kommen ungefähr 4 bis 9 Tage nach deiner Druckfreigabe bei dir an.

Weitere Kinderbücher zum Durchblättern

Alle Bücher ansehen

Text und Illustrationen dieses Buches wurden mit KI erstellt.