Das Nest auf dem Rücken – Personalisiertes Kinderbuch

Eine abenteuerliche Ostergeschichte über Mut, Einfallsreichtum und ein gehaltenes Versprechen

Stil: Anime-StilDiesen Stil verwenden
Buchcover von „Das Nest auf dem Rücken“
Kreativbuch
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„Das Nest auf dem Rücken“ zum Nachlesen

Der vollständige Text dieses Beispielbuchs – zum Vorlesen oder um ein Gefühl für Länge und Erzählstil zu bekommen.

Seite 1

In diesem Jahr wollte Noah den Osterhasen erwischen. Er wollte ihm nichts tun, er wollte nur Hallo sagen und fragen, wie man mit Pfoten Eier bemalt. Mama hatte ihm geholfen, die Falle zu bauen: einen Korb auf einem Stöckchen und darunter eine Möhre an einer langen Schnur. Jetzt hockten die beiden im grauen Morgenlicht hinter dem Johannisbeerbusch und warteten.

Seite 2

Da raschelte es im Gras. Doch es kam kein großer Osterhase, sondern eine kleine Häsin mit einem viel zu großen Korb, und sie weinte. Noah ließ die Falle stehen, steckte nur schnell die Möhre samt Schnur in seine Jackentasche und krabbelte hinter dem Busch hervor. „Warum weinst du denn?“, fragte er. Die kleine Häsin schniefte. „Ich heiße Flocke, und heute habe ich mein allererstes Nest versteckt. Auf einem runden Moosstein am Zaun. Aber jetzt ist der Stein weg!“

Seite 3

„Steine laufen doch nicht!“, rief Noah. „Dieser schon“, flüsterte Flocke. Wo der Stein gelegen hatte, war nur noch eine runde Delle im Gras, und darin lag ein einzelnes blaues Ei, das Noah vorsichtig in Flockes Korb legte. Noah tat die kleine Häsin schrecklich leid, denn er wusste, wie weh es tut, wenn das, worauf man stolz ist, kaputtgeht. „Ich finde dein Nest“, sagte er. „Versprochen!“ Flocke streckte ihre Pfote aus, und Noah schlug ein.

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Seite 4

Mama kniete sich neben die beiden. „Dann komme ich mit“, sagte sie. Ein Stück weiter leuchtete ein gelbes Ei im Gras, direkt vor der Hecke, und Noah legte es gleich zu dem blauen in den Korb. Und in der Hecke war ein Loch, rund wie ein Tor. „Na so was“, sagte Mama leise. „Gestern war hier noch alles dicht.“ Noahs Herz klopfte vor lauter Abenteuerlust. Was wohl auf der anderen Seite war?

Seite 5

Hinter der Hecke lag eine Wiese, die Noah noch nie gesehen hatte. Überall blühten Schlüsselblumen, und die Sonne ging gerade auf. Mitten durch das Gras zog sich eine Spur aus Ostereiern: ein rotes, ein grünes, ein gepunktetes. Noah sammelte sie alle in Flockes Korb. „Dein Stein hat ein Loch in der Hosentasche“, sagte er, und da lachte Flocke zum ersten Mal.

Seite 6

Doch bei einer alten Eiche hörte die Spur auf, und zwei Pfade führten weiter. Noah wollte sofort nach links rennen, aber Mama hielt ihn sanft zurück. Sie hockte sich hin und malte mit einem Stock die Abdrücke von beiden Wegen groß in die Erde. Links waren es Hüpfspuren mit langen Zehen. Rechts waren es runde Stapfer mit einer Schleifspur dazwischen. „Wer schleppt denn da etwas Schweres?“, fragte Mama. „Ein Stein mit Beinen!“, rief Noah.

Seite 7

Sie folgten dem rechten Pfad bergab in eine Mulde voller Weiden und warmem Nebel. Unten lag ein kleiner Teich, und mitten im Teich eine winzige Insel. Darauf thronte ein runder Moosstein, und oben auf dem Stein saß Flockes Nest! Plötzlich schob sich aus dem Stein ein runzliger Kopf und gähnte. Es war eine uralte Schildkröte.

Seite 8

„Hallo, Frau Schildkröte!“, rief Noah über das Wasser. Aber die Schildkröte schloss die Augen und schlief einfach wieder ein. Flocke rief, Mama rief, doch sie rührte sich nicht, denn sie war alt und hörte schlecht. „Das Wasser ist zu tief und zu kalt zum Waten“, sagte Mama und nahm Noahs Hand. Noah war richtig enttäuscht. Er hatte es doch versprochen! Mama drückte seine Hand. „Wir sind noch nicht fertig. Dir fällt bestimmt etwas ein.“

Seite 9

Noah dachte nach und steckte die Hände in die Jackentaschen. Da fühlte er etwas Hartes: die Möhre aus der Falle, die Schnur hing noch dran. „Mama! Hören kann sie schlecht. Aber riechen kann sie bestimmt gut!“ Nur war die Schnur viel zu kurz. Mama brach eine lange Weidenrute ab und knotete die Schnur an die Spitze. Fertig war eine Angel für Schildkröten.

Seite 10

Noah stellte sich ans Ufer, und Mama stand direkt hinter ihm, die Hände auf seinen Schultern. Er holte Schwung, und plopp, landete die Möhre genau vor der Nase der Schildkröte. Die Nase schnupperte, dann gingen die Augen auf. Ganz langsam zog Noah die Möhre zurück. Die Schildkröte rutschte ins Wasser und paddelte hinterher, mit dem Nest auf dem Rücken wie mit einem Hut.

Seite 11

Am Ufer kletterte sie heraus und knusperte die Möhre. „Wer angelt denn so früh am Morgen nach alten Damen?“, brummte sie freundlich. Noah erzählte ihr alles. Da lachte die Schildkröte, bis ihr Panzer schaukelte. „Und ich dachte, jemand hätte mir einen schönen Frühlingshut geschenkt!“ Vorsichtig hob Flocke das Nest von ihrem Rücken. Kein einziger Halm war geknickt.

Seite 12

Flocke legte die gesammelten Eier zurück ins Nest, und es fehlte keins. Dann zog sie ein kleines Kärtchen aus dem Moos. Darauf stand: Für Noah. Noah prustete los. Den ganzen Morgen war er hinter seinem eigenen Nest hergejagt! Flocke trat verlegen von einer Pfote auf die andere. „Darf ich es trotzdem noch richtig verstecken?“ „Na klar“, sagte Noah. „Ich mache auch die Augen zu.“

Seite 13

Sie winkten der Schildkröte und liefen zurück durch das Heckentor, das sich hinter ihnen raschelnd schloss. Im Garten hielt Noah sich die Augen zu und zählte bis zwanzig. Dann suchte er überall, unter der Falle, hinter dem Busch, in der Gießkanne. Nichts! Flocke kicherte im Gras. Da sagte Mama auf einmal: „Noah, irgendwas kitzelt mich im Nacken.“

Seite 14

Das Nest steckte in der Kapuze von Mamas Jacke! „Das ist das beste Versteck der ganzen Welt!“, rief Noah und hob es heraus. Flocke war so stolz, dass sie einen Luftsprung machte. „Danke, dass du dein Versprechen gehalten hast“, sagte sie. Dann hoppelte sie davon, zurück zu den anderen Osterhasen, und ihr leerer Korb hüpfte fröhlich mit.

Seite 15

Noah und Mama setzten sich auf die Treppe, das Nest zwischen sich, und die Sonne wärmte ihnen die Füße. Mama legte den Arm um ihn. „Du hast eine schlafende Schildkröte mit einer Möhre geweckt, nur damit eine kleine Häsin nicht mehr weinen muss. Auf so eine Idee kommt nur mein Noah.“ Noah kuschelte sich an sie. „Mama? Steine laufen doch.“ Mama lachte und gab ihm einen Kuss. „Und du hältst, was du versprichst. Darauf bin ich am allermeisten stolz.“

Über dieses personalisierte Kinderbuch

„Das Nest auf dem Rücken“ ist ein Beispielbuch von Kreativbuch. Genau so ein Buch kannst du für dein eigenes Kind erstellen: mit Namen, Aussehen und bis zu fünf Charakteren, vom Geschwisterkind bis zum Haustier. Geschichte und Illustrationen entstehen dabei jedes Mal individuell neu.

Dieses Buch wurde im Stil „Anime-Stil“ illustriert, einem von 13 Illustrationsstilen, aus denen du beim Erstellen wählen kannst.

Die Geschichte eignet sich für Kinder im Alter von 5-7 Jahren und umfasst 15 illustrierte Seiten.

Häufige Fragen zu diesem Buch

Kann mein Kind die Hauptrolle in einem Buch wie „Das Nest auf dem Rücken“ spielen?
Ja. Du legst Name und Aussehen deines Kindes fest und kannst bis zu fünf Charaktere hinzufügen. Die Geschichte und alle Illustrationen werden individuell für dein Kind erstellt.
In welchen Formaten gibt es ein Buch wie „Das Nest auf dem Rücken“?
Als digitales PDF zum Sofort-Download oder gedruckt als Softcover und Premium-Hardcover mit 32 Seiten in Vollfarbe. Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
Wie lange dauert es, ein eigenes Buch zu erstellen?
Das digitale PDF ist in etwa 15 bis 30 Minuten fertig. Gedruckte Bücher kommen ungefähr 4 bis 9 Tage nach deiner Druckfreigabe bei dir an.

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Text und Illustrationen dieses Buches wurden mit KI erstellt.