Die Osterkiste und das verschwundene Ei – Personalisiertes Kinderbuch
Eine fröhliche Ostergeschichte über Verstecken, Suchen und Zusammenhalten
Seite 0 von 15
„Die Osterkiste und das verschwundene Ei“ zum Nachlesen
Der vollständige Text dieses Beispielbuchs – zum Vorlesen oder um ein Gefühl für Länge und Erzählstil zu bekommen.
Seite 1
Seit Lena und Tom bei Oma Gisela zu Besuch sind, hat Tom nur noch ein einziges Spiel. Er versteckt alles, was er in die Finger bekommt. Heute Morgen steckte Omas Hausschuh im Brotkorb, und der Kochlöffel lag unter dem Sofakissen. Jedes Mal hüpfte Tom vor Freude und rief: „Versteckt! Jetzt musst du suchen!“ Lena lachte, bis sie nicht mehr konnte.
Seite 2
Am Tag vor Ostern stieg Oma Gisela auf den Dachboden und kam mit einer staubigen Holzkiste zurück. „Meine Osterkiste“, sagte sie und pustete über den Deckel. Darin lagen ein kleiner Korb, Pinsel, Farbtöpfchen und eine Glocke aus Messing. Tom griff sofort nach der Glocke. Bimm! Sie klang so hell, dass Tom selbst erschrak und dann laut lachen musste.
Seite 3
„Die Glocke ist älter als ich“, erzählte Oma Gisela. „Früher hat man damit geläutet, wenn die Eiersuche losging.“ Da hatte Lena eine Idee. „Oma, dieses Jahr suchst du! Ich male Eier für alle, die ich lieb habe, und morgen verstecke ich sie. Ganz allein.“ In ihrem Bauch kribbelte es vor Aufregung, denn das hatte sie noch nie gemacht.
Alle weiteren 12 Seiten lesen
Seite 4
Am Küchentisch ging es los. Für Mama malte Lena eine gelbe Sonne, für Papa grüne Streifen und für Tom einen Hasen mit sehr langen Ohren. Tom wollte auch malen. Er tupfte rote Punkte auf seine Eier, bis sie aussahen wie kleine Marienkäfer. „Marienkäfer-Eier!“, rief er stolz und hielt jedes einzelne Oma Gisela unter die Nase.
Seite 5
Für Omas Ei ließ sich Lena besonders viel Zeit. Sie malte winzige blaue Blümchen, eines neben das andere, so lange, dass Oma Gisela zweimal Kakao kochte. „Das ist das schönste“, flüsterte Lena, als sie alle Eier zum Trocknen auf die Fensterbank legte. Dann gingen die drei in den Garten, um Forsythienzweige für den Osterstrauß zu schneiden. Doch Tom lief bald allein ins Haus zurück und versteckte die Eier von der Fensterbank, während Lena und Oma noch Zweige schnitten.
Seite 6
Als Lena und Oma Gisela ins Haus kamen, war die Fensterbank leer. Kein Sonnenei, kein Hasenei und kein Blümchenei lagen mehr dort. Tom strahlte über das ganze Gesicht. „Versteckt! Jetzt musst du suchen!“ Lena sah ihn entsetzt an. „Tom, wo sind sie?“ Doch Tom zuckte nur mit den Schultern. Er hatte heute so viel versteckt, dass er selbst nicht mehr wusste, wo.
Seite 7
Da kamen Lena die Tränen. Sie war traurig und ein bisschen wütend, weil Omas Ei doch eine Überraschung werden sollte. Oma Gisela kniete sich zu ihr und nahm sie in den Arm. „Eier laufen nicht weg, mein Schatz. Die sind irgendwo in diesem Haus, und wir drei finden sie.“ Lena wischte sich die Augen und fing an nachzudenken.
Seite 8
„Tom ist viel kleiner als ich“, sagte sie langsam. „Er versteckt nur da, wo er hinkommt.“ Und schon ließ sie sich auf die Knie fallen und krabbelte durchs Wohnzimmer. Auf einmal sah alles ganz anders aus. Der Tisch war ein Dach, der Vorhang eine Höhle und das untere Regalbrett eine Schatzkammer. „So sieht Tom die Welt!“, rief Lena.
Seite 9
Hinter dem Vorhang lag das Sonnenei, und in Omas Gießkanne an der Tür steckte das Streifenei. Tom klatschte in die Hände und krabbelte hinterher. Plötzlich rief er: „Der Stiefel!“ Er drehte Omas Gummistiefel um und schüttelte ihn, bis sein Hasenei herauskullerte. Die Marienkäfer-Eier entdeckte Lena in einer Reihe auf dem unteren Regalbrett, genau in Toms Schatzkammer. Vorsichtig legten sie alle Eier in den kleinen Korb aus der Osterkiste.
Seite 10
Nur ein Ei fehlte noch, das mit den Blümchen. Lena suchte unter jedem Stuhl und hinter jeder Tür, doch es blieb verschwunden. Oma Gisela setzte sich mit Tom auf die unterste Treppenstufe. „War es da hell oder dunkel?“, fragte sie ruhig. „Dunkel.“ „Hart oder weich?“ „Weich.“ Tom dachte ganz fest nach. „Und es riecht nach Oma!“
Seite 11
Dunkel, weich und riecht nach Oma? Lenas Blick wanderte zum Haken an der Tür. Dort hing Omas Gartenjacke, und ein Ärmel baumelte bis fast auf den Boden. Lena griff in die Tasche und fühlte etwas Glattes. Das Blümchenei, heil und ganz! Schnell versteckte sie es hinter dem Rücken. „Nicht gucken, Oma!“ Oma Gisela hielt sich lachend die Augen zu.
Seite 12
Am Ostermorgen war Lena ganz früh allein im Garten. Das Gras war nass und kühl, und niemand sagte ihr, wo sie die Eier hinlegen sollte. Ihr Herz klopfte vor Aufregung, aber sie war auch mächtig stolz. Das Sonnenei kam in die Forsythie und das Streifenei neben die Regentonne. Toms Hasenei legte sie ganz unten an die Stufe, damit er es bestimmt findet.
Seite 13
Omas Ei legte Lena in den alten Korb aus der Kiste und schob ihn unter die Gartenbank. Ein bisschen Gras darüber, fertig. Dann nahm sie die Messingglocke in die Hand und läutete. Bimm! Tom stürmte als Erster heraus und jubelte schon nach drei Schritten über sein Hasenei. Oma Gisela suchte langsam, und Lena rief: „Warm! Wärmer! Ganz heiß!“
Seite 14
Oma Gisela bückte sich unter die Bank und holte den Korb hervor. Lange betrachtete sie das Ei und drehte es in ihren Fingern. „Lauter kleine Blümchen, und jedes hast du einzeln gemalt“, sagte sie leise. „Lena, ich habe schon viele Ostereier gefunden. Aber so eins noch nie.“ Da wurde es Lena innen ganz warm vor Glück.
Seite 15
Tom schnappte sich das Blümchenei und rief: „Versteckt!“ „Nein, Tom!“, riefen Lena und Oma gleichzeitig, und alle drei mussten so lachen, dass sie sich auf die Bank setzen mussten. Tom bekam lieber die Glocke. Oma Gisela zog beide Kinder an sich. „Gleich kommen Mama und Papa zum Frühstück. Dann suchen wir alle zusammen.“ Lena kuschelte sich an Oma und wusste, dass sie das schönste Ei von allen schon gefunden hatte: diesen Morgen mit ihnen beiden.
Über dieses personalisierte Kinderbuch
„Die Osterkiste und das verschwundene Ei“ ist ein Beispielbuch von Kreativbuch. Genau so ein Buch kannst du für dein eigenes Kind erstellen: mit Namen, Aussehen und bis zu fünf Charakteren, vom Geschwisterkind bis zum Haustier. Geschichte und Illustrationen entstehen dabei jedes Mal individuell neu.
Dieses Buch wurde im Stil „Malerisches Kinderbuch“ illustriert, einem von 13 Illustrationsstilen, aus denen du beim Erstellen wählen kannst.
Die Geschichte eignet sich für Kinder im Alter von 5-7 Jahren und umfasst 15 illustrierte Seiten.
Häufige Fragen zu diesem Buch
- Kann mein Kind die Hauptrolle in einem Buch wie „Die Osterkiste und das verschwundene Ei“ spielen?
- Ja. Du legst Name und Aussehen deines Kindes fest und kannst bis zu fünf Charaktere hinzufügen. Die Geschichte und alle Illustrationen werden individuell für dein Kind erstellt.
- In welchen Formaten gibt es ein Buch wie „Die Osterkiste und das verschwundene Ei“?
- Als digitales PDF zum Sofort-Download oder gedruckt als Softcover und Premium-Hardcover mit 32 Seiten in Vollfarbe. Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
- Wie lange dauert es, ein eigenes Buch zu erstellen?
- Das digitale PDF ist in etwa 15 bis 30 Minuten fertig. Gedruckte Bücher kommen ungefähr 4 bis 9 Tage nach deiner Druckfreigabe bei dir an.
Weitere Kinderbücher zum Durchblättern
Alle Bücher ansehenText und Illustrationen dieses Buches wurden mit KI erstellt.