Mut für den Schulweg – Personalisiertes Kinderbuch

Wie ein kleiner Fund den ersten Schultag leichter macht

Stil: Abenteuer-GekritzelDiesen Stil verwenden
Buchcover von „Mut für den Schulweg“
Kreativbuch
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„Mut für den Schulweg“ zum Nachlesen

Der vollständige Text dieses Beispielbuchs – zum Vorlesen oder um ein Gefühl für Länge und Erzählstil zu bekommen.

Seite 1

Ben war schon wach, als draußen noch die Amseln sangen. Neben seinem Bett lehnte die große Schultüte, und daneben stand der rote Ranzen. Heute war seine Einschulung! In Bens Bauch kribbelte es so stark, als würde dort jemand auf einem Trampolin hüpfen. Er freute sich riesig, und gleichzeitig war er so aufgeregt wie noch nie in seinem Leben.

Seite 2

Beim Frühstück schob Ben sein Brot nur hin und her. „Papa, was ist, wenn ich mich in der Schule nicht traue?“, fragte er leise. Papa setzte sich zu ihm und dachte nach. „Weißt du was? Wir gehen heute den Schulweg zum ersten Mal zusammen. Und unterwegs sammeln wir Mut.“ Ben runzelte die Stirn. „Wie sammelt man denn Mut?“ Papa zwinkerte. „Das finden wir raus.“

Seite 3

Bello stand schon an der Tür und wedelte so wild, dass die Leine hin und her schaukelte. Er wollte unbedingt mit, das sah man sofort. Ben setzte den Ranzen auf, der schwerer war als gedacht, und nahm die Schultüte in beide Arme. Dann zog er die Haustür ganz allein hinter sich zu. „Ist das schon Mut?“, fragte er. Papa lachte. „Das ist der Anfang.“

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Seite 4

Auf dem Schulweg gab es so viel zu entdecken, dass Ben das Kribbeln fast vergaß. Aus der Bäckerei duftete es nach warmen Brötchen. Auf einer Mauer lag eine dicke Katze und blinzelte in die Sonne. Bello musste jeden Laternenpfahl genau beschnuppern, weil er überall neue Gerüche fand. „Bello liest Zeitung“, sagte Papa, und Ben kicherte.

Seite 5

Dann kamen sie an die große Ampel. Die Autos brausten vorbei, und Ben hielt die Schultüte ganz fest. „Willst du drücken?“, fragte Papa. Ben nickte und drückte den Knopf. Er wartete, bis das Männchen grün leuchtete, und schaute trotzdem nach links und nach rechts. Erst dann ging er los, mit Papa an seiner Seite. „Ist das schon Mut?“ „Ein ordentliches Stück“, sagte Papa.

Seite 6

Auf der anderen Straßenseite zog Bello plötzlich zu einer Hecke. Er schnüffelte und schnüffelte, bis seine Nase ganz zwischen den Blättern verschwand. „Was hast du denn da?“, fragte Ben neugierig und ging in die Hocke. Unter der Hecke lag ein kleiner gestrickter Hase mit einem Schlappohr. Er war ein bisschen feucht vom Morgentau und sah ziemlich verloren aus.

Seite 7

Ben hob den Hasen vorsichtig auf. „Der gehört bestimmt einem Kind“, sagte er. „Das ist jetzt sicher ganz traurig.“ Papa schaute die Straße hinauf und hinunter, aber niemand war zu sehen. „Wir könnten ihn auf die Mauer setzen“, schlug er vor. „Vielleicht kommt jemand zurück und sucht ihn hier.“ Ben drehte den Hasen in seinen Händen und überlegte.

Seite 8

Auf einmal hatte Ben eine Idee. „Papa, heute ist doch Einschulung! Hier laufen heute ganz viele Kinder zur Schule. Ich wette, der Hase wollte auch dorthin.“ Papa staunte. „Da hast du richtig gut nachgedacht, Ben. Dann nehmen wir ihn mit.“ Er tippte dem Hasen auf die Nase. „Der will bestimmt auch eingeschult werden.“ Ben lachte so laut, dass Bello bellte.

Seite 9

Ben steckte den Hasen oben in seine Schultüte, sodass der Kopf und das Schlappohr herausschauten. So konnte jeder ihn sehen. Sie bogen um die letzte Ecke, und da stand sie: die Schule. Sie war groß und gelb und hatte so viele Fenster, dass Ben sie gar nicht zählen konnte. Sofort hüpfte das Trampolin in seinem Bauch wieder los.

Seite 10

Vor dem Schultor wimmelte es von Kindern mit Schultüten, und überall wurde geredet und gelacht. Ben blieb stehen. Er fühlte sich plötzlich klein, und er wollte am liebsten gar nicht mehr weitergehen. Papa kniete sich neben ihn. „Du hast heute schon eine große Ampel geschafft und einen Hasen gerettet“, sagte er leise. „Der Rest ist nur ein Tor.“

Seite 11

Da hörte Ben ein Weinen. Gleich neben dem Tor stand ein Mädchen mit einer lila Schultüte, und ein älterer Mann strich ihr über den Kopf. „Hoppel ist weg“, schluchzte sie. „Er war heute Morgen noch in meiner Jackentasche!“ Ben sah auf seine Schultüte. Das Schlappohr wackelte im Wind. Ob das wohl Hoppel war?

Seite 12

Bello lief schwanzwedelnd zu dem Mädchen und stupste ihre Hand an. Sie hörte auf zu weinen und musste ein bisschen lächeln. Ben zog den Hasen aus der Schultüte. „Ist das vielleicht deiner?“ Das Mädchen riss die Augen auf und drückte den Hasen ganz fest an sich. „Hoppel!“ Ben grinste. „Der wollte bestimmt auch eingeschult werden.“ Da lachte sie laut.

Seite 13

„Ich heiße Lina“, sagte das Mädchen. „Und ich Ben“, sagte Ben. „Bello hat Hoppel gefunden.“ Lina kraulte Bello hinter den Ohren, und Bello leckte ihr die Finger ab. In diesem Moment klingelte eine Glocke. Eine Frau mit einem bunten Schild rief: „Alle Kinder aus der Klasse 1b zu mir, bitte!“ Lina sah Ben an. „Das bin ich. Gehen wir zusammen rein?“

Seite 14

Ben nickte, aber zuerst drehte er sich um. Bello sprang an ihm hoch und schleckte ihm einmal quer über die Hand. Papa nahm Ben ganz fest in den Arm. Ben flüsterte: „Papa, ich glaube, jetzt hab ich genug Mut gesammelt.“ Papa lächelte. „Ich glaube, sogar ein bisschen mehr. Ich bin so stolz auf dich, mein Großer.“

Seite 15

Dann ging Ben mit Lina durch das Schultor, mit Ranzen und Schultüte, und das Kribbeln in seinem Bauch fühlte sich jetzt nach Vorfreude an. Am Eingang drehte er sich noch einmal um. Papa winkte, und Bello bellte einmal, so laut er konnte. „Wir warten heute Mittag genau hier auf dich!“, rief Papa. Ben winkte zurück und folgte Lina in das Klassenzimmer der 1b. Dort roch es nach Kreide. Auf jedem Tisch lag ein Namensschild, und auf Bens Schild war ein kleiner Hund gemalt. Lina setzte sich mit Hoppel an den Tisch gleich daneben. Ben strich über den gemalten Hund und dachte an Papa und Bello, die mittags am Tor auf ihn warten würden.

Über dieses personalisierte Kinderbuch

„Mut für den Schulweg“ ist ein Beispielbuch von Kreativbuch. Genau so ein Buch kannst du für dein eigenes Kind erstellen: mit Namen, Aussehen und bis zu fünf Charakteren, vom Geschwisterkind bis zum Haustier. Geschichte und Illustrationen entstehen dabei jedes Mal individuell neu.

Dieses Buch wurde im Stil „Abenteuer-Gekritzel“ illustriert, einem von 13 Illustrationsstilen, aus denen du beim Erstellen wählen kannst.

Die Geschichte eignet sich für Kinder im Alter von 5-7 Jahren und umfasst 15 illustrierte Seiten.

Häufige Fragen zu diesem Buch

Kann mein Kind die Hauptrolle in einem Buch wie „Mut für den Schulweg“ spielen?
Ja. Du legst Name und Aussehen deines Kindes fest und kannst bis zu fünf Charaktere hinzufügen. Die Geschichte und alle Illustrationen werden individuell für dein Kind erstellt.
In welchen Formaten gibt es ein Buch wie „Mut für den Schulweg“?
Als digitales PDF zum Sofort-Download oder gedruckt als Softcover und Premium-Hardcover mit 32 Seiten in Vollfarbe. Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
Wie lange dauert es, ein eigenes Buch zu erstellen?
Das digitale PDF ist in etwa 15 bis 30 Minuten fertig. Gedruckte Bücher kommen ungefähr 4 bis 9 Tage nach deiner Druckfreigabe bei dir an.

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Text und Illustrationen dieses Buches wurden mit KI erstellt.