Der Schatz, den die Nacht zeigt – Personalisiertes Kinderbuch
Ein erstes Zeltabenteuer am stillen See
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„Der Schatz, den die Nacht zeigt“ zum Nachlesen
Der vollständige Text dieses Beispielbuchs – zum Vorlesen oder um ein Gefühl für Länge und Erzählstil zu bekommen.
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Zwischen den hohen Tannen glitzerte ein See, so blau und still wie ein Spiegel. Tim sprang als Erster aus dem Auto, und Lumpi hüpfte bellend hinterher. Heute würde die ganze Familie zum allerersten Mal zelten! Mama zwinkerte geheimnisvoll. „Wusstet ihr, dass in diesem See ein Schatz wohnt? Aber er zeigt sich nur nachts.“
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„Ein echter Schatz?“, rief Tim, und vor lauter Neugier kribbelte es ihm in den Fingern. Am liebsten hätte er sofort angefangen zu suchen. Doch Papa lachte und öffnete den großen Zeltsack. „Erst brauchen wir ein Dach über dem Kopf. Wer gibt mir die Heringe?“ Tim staunte. „Wir haben Fische dabei?“ Da kicherte Ella. „Das sind die Haken für das Zelt, du Schlaumeier!“
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Papa zeigte Tim, wie man die Zeltschnur am Haken festknotet. „Eine Schlaufe, zweimal herum, durchziehen und festziehen.“ Beim ersten Mal rutschte die Schnur ab, und beim zweiten Mal verknotete Tim seine eigenen Finger. Beim dritten Mal aber saß der Knoten. Papa zog kräftig daran. „Zweimal gewickelt, fest gezogen. Der hält bis morgen früh, Tim!“
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Doch als Papa die nächsten Heringe holen wollte, war die Tüte leer. Wo waren sie bloß hin? Ella entdeckte kleine Pfotenabdrücke im weichen Sand, und sie folgte ihnen bis zu einer dicken Wurzel. Dort saß Lumpi und wedelte stolz mit dem Schwanz. Er hatte alle Heringe vergraben! „Lumpi wollte wohl seinen eigenen Vorrat anlegen“, prustete Mama.
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Ella wollte den Knoten auch lernen. Also zeigte Tim es ihr, ganz langsam und genau so, wie Papa es ihm gezeigt hatte. „Eine Schlaufe, zweimal herum, durch und ziehen!“ Ella machte es nach, und es klappte sofort. Tim war so stolz, als wäre er einen ganzen Kopf gewachsen. Er hatte seiner großen Schwester etwas beigebracht!
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Endlich stand das Zelt, und die Schatzsuche konnte beginnen. Am Ufer fand Tim einen Stein, der in der Sonne funkelte. „Ist das der Schatz?“ Mama schüttelte lächelnd den Kopf. „Hübsch, aber der Schatz ist viel größer.“ Da hüpfte ein Frosch vorbei, und Lumpi sprang hinterher. Platsch! Jetzt war Lumpi nass bis zu den Ohren, und der Frosch saß längst wieder im Schilf.
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Für den Abend hatten sie einen Plan. Sie wollten mit belegten Broten auf dem Steg sitzen und warten, bis der Schatz auftauchte. Doch über den Tannen schoben sich dunkle Wolken zusammen, und der Wind wurde immer stärker. Das Wasser bekam kleine Wellen. „Schnell, alle zum Zelt!“, rief Papa, und sie liefen los.
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Der Wind zerrte am Zelt, und zwei Schnüre hatten sich gelöst. Die Zeltwand flatterte wie eine Fahne. Papa packte die Stange mit beiden Händen und hielt sie fest. „Ich halte, und ihr knotet!“ Tim kniete sich an die eine Schnur, Ella an die andere, und Papa blieb direkt neben ihnen. Die ersten Regentropfen klatschten aufs Dach.
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Eine Schlaufe, zweimal herum, durch und ziehen! Tims Knoten saß, und Ellas Knoten saß auch. Die Zeltwand hörte auf zu flattern. „Zwei Knoten, zwei Profis“, sagte Papa und strahlte über das ganze Gesicht. Sie krochen alle ins Zelt, zum Schluss Lumpi. Der schüttelte sich so kräftig, dass alle nass wurden, und Mama lachte am lautesten.
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Der Regen trommelte aufs Zelt, und es wurde dunkel. Tim war richtig enttäuscht, weil er sich den ganzen Tag auf den Schatz gefreut hatte. „Jetzt sehen wir ihn nie“, sagte er leise. Ella nahm die Taschenlampe und zauberte einen Schattenhasen an die Zeltwand. Mama ließ ihn mit quakiger Froschstimme sprechen: „Hasen haben keine Angst vor Regen!“ Da musste Tim doch ein bisschen lachen.
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Plötzlich war es ganz still. Der Regen hatte aufgehört, und draußen quakten die Frösche. Tim streckte den Kopf aus dem Zelt. Die Wolken rissen auf, und es war stockdunkel. Da hatte er eine Idee. „Mama, der Schatz zeigt sich doch nur nachts. Und jetzt ist Nacht!“ Papa nahm Tims Hand, Mama nahm Ellas Hand, und zusammen gingen sie zum Steg.
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Der See lag schwarz und still vor ihnen. Sie leuchteten mit den Taschenlampen über das Wasser, doch da war nichts. „Vielleicht brauchen wir mehr Licht“, überlegte Ella. Tim schüttelte den Kopf. „Nein, weniger! Ein Schatz, der nur nachts kommt, mag bestimmt kein Licht. Macht die Lampen aus!“ Klick, klick, klick. Wie wohl ein Schatz im Dunkeln aussieht?
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Zuerst sahen sie gar nichts. Dann schob sich der Mond hinter den Wolken hervor und legte einen silbernen Weg über den See, genau bis zu ihren Füßen. Im Wasser glitzerten tausend Sterne, und über dem Schilf tanzten Glühwürmchen. „Ist das der Schatz?“, flüsterte Tim. Mama drückte ihn fest. „Genau der. Und du hast ihn gefunden, weil du das Licht ausgemacht hast.“
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Lange saßen sie auf dem Steg und staunten. Lumpi legte seinen Kopf auf Tims Knie und war ganz ruhig. Ella kuschelte sich an ihren Bruder. „Danke, dass du uns hergebracht hast, Tim.“ Dann gingen sie zurück zum Zelt. Papa prüfte die Schnüre und lachte. „Eure Knoten halten bombenfest!“
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Im Zelt lagen alle ganz eng beieinander. Tim lag zwischen Mama und Ella, Papa hatte den Arm um sie alle gelegt, und Lumpi schnarchte warm auf ihren Füßen. Draußen glitzerte noch der See. Tim lächelte, und diesmal brauchte er gar nicht zu fragen. „Das hier ist auch ein Schatz“, murmelte er. „Unser allergrößter“, flüsterte Mama, und dann schliefen sie alle zusammen ein.
Über dieses personalisierte Kinderbuch
„Der Schatz, den die Nacht zeigt“ ist ein Beispielbuch von Kreativbuch. Genau so ein Buch kannst du für dein eigenes Kind erstellen: mit Namen, Aussehen und bis zu fünf Charakteren, vom Geschwisterkind bis zum Haustier. Geschichte und Illustrationen entstehen dabei jedes Mal individuell neu.
Dieses Buch wurde im Stil „3D-Filmglanz“ illustriert, einem von 13 Illustrationsstilen, aus denen du beim Erstellen wählen kannst.
Die Geschichte eignet sich für Kinder im Alter von 5-7 Jahren und umfasst 15 illustrierte Seiten.
Häufige Fragen zu diesem Buch
- Kann mein Kind die Hauptrolle in einem Buch wie „Der Schatz, den die Nacht zeigt“ spielen?
- Ja. Du legst Name und Aussehen deines Kindes fest und kannst bis zu fünf Charaktere hinzufügen. Die Geschichte und alle Illustrationen werden individuell für dein Kind erstellt.
- In welchen Formaten gibt es ein Buch wie „Der Schatz, den die Nacht zeigt“?
- Als digitales PDF zum Sofort-Download oder gedruckt als Softcover und Premium-Hardcover mit 32 Seiten in Vollfarbe. Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
- Wie lange dauert es, ein eigenes Buch zu erstellen?
- Das digitale PDF ist in etwa 15 bis 30 Minuten fertig. Gedruckte Bücher kommen ungefähr 4 bis 9 Tage nach deiner Druckfreigabe bei dir an.
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