Ein Küken auf dem Fahrrad – Personalisiertes Kinderbuch
Eine Geschichte über Mut, Fürsorge und kluge Ideen
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„Ein Küken auf dem Fahrrad“ zum Nachlesen
Der vollständige Text dieses Beispielbuchs – zum Vorlesen oder um ein Gefühl für Länge und Erzählstil zu bekommen.
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Auf dem Weg zum See begrüßte Leo jedes Tier, das er sah. „Hallo, Kuh! Hallo, Krähe! Hallo, Schnecke!“, rief er und klingelte dazu, so laut er konnte. Mama radelte lachend hinter ihm her. In ihrem Korb lag das Picknick, und auf dem Gepäckträger klapperte die Luftpumpe. „Wenn wir so weitermachen, sind wir erst heute Abend am See“, sagte sie. „Macht nichts“, rief Leo. „Dafür kennen uns alle Tiere!“
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„Wer zuerst bei der großen Eiche ist!“, rief Mama, und schon traten beide in die Pedale. Leo sauste über den Feldweg, der Wind pfiff ihm um den Helm, und er gewann ganz knapp. Stolz und außer Puste ließ er sich ins Gras fallen. Da hörte er es plötzlich: ein dünnes, zittriges „Piep“. Es kam aus dem Graben neben dem Weg. Wer piepte denn da so traurig?
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Mama kniete sich neben Leo an den Grabenrand. Unten im trockenen Gras saß ein winziges, flauschiges Entenküken, ganz allein. „Seine Familie wohnt bestimmt am See“, sagte Mama leise. „Kleine Küken brauchen nachts ihre Mama, damit sie es warm haben.“ Leo spürte, wie ihm das Herz schneller schlug. „Dann bringen wir es hin“, sagte er. „Und zwar bevor es dunkel wird!“
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Ganz vorsichtig hob Leo das Küken heraus. Kaum stand es im Gras, watschelte es ihm hinterher, egal wohin er ging. Und als Leo hinter sein Fahrrad trat, piepte es so laut, als würde die Welt untergehen. Mama lachte. „Es glaubt, dass du seine Mama bist.“ Leo verschränkte die Arme. „Ich bin doch keine Entenmama! Ich hab ja nicht mal Federn.“ Trotzdem nannte er es Krümel.
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Mama legte ihr weiches Halstuch in Leos Fahrradkorb, und Krümel kuschelte sich sofort hinein. Leo fuhr weiter, so langsam und vorsichtig wie noch nie. Um jeden Stein lenkte er einen Bogen, über jede Wurzel rollte er ganz sachte. „So gemütlich bist du ja noch nie gefahren“, staunte Mama. „Ich hab jetzt auch ein Kind“, sagte Leo ernst. „Da muss man aufpassen.“
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Sie waren gerade an einer Hecke vorbei, als es unter Mama plötzlich zischte. Pfffff! Ihr Hinterreifen war platt, ein dicker Dorn steckte darin. Mama zog ihn heraus und pumpte, doch die Luft entwich sofort wieder. Irgendwo war ein Loch, aber wo? Sie drehte den Schlauch hin und her und seufzte. „So finden wir das nie“, sagte sie, und sie klang richtig ratlos.
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Leo schaute sich um. Neben dem Weg lag eine große Pfütze vom letzten Regen. „Mama, tunk den Schlauch da rein!“, rief er. „Wo Luft rauskommt, gibt es Blasen.“ Mama hielt den Schlauch ins Wasser, und tatsächlich stiegen kleine Bläschen auf, genau an einer Stelle. „Leo, du hast Augen wie ein Detektiv!“, rief sie. Schnell klebte sie einen Flicken darauf, und weiter ging es.
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Die Sonne stand jetzt schon tief und färbte die Felder orange. Der Weg führte durch einen kurzen Tunnel unter den Bahngleisen hindurch, und darin war es dunkel. Leo hielt an. Er hatte Angst, und am liebsten wäre er umgekehrt. Mama stieg ab und nahm seine Hand. „Wir schieben zusammen“, sagte sie. „Ich bin die ganze Zeit neben dir.“
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Im Korb piepte Krümel ängstlich. „Keine Angst, Krümel“, flüsterte Leo. „Ich bin ja da.“ Und weil er das sagte, fühlte er sich selbst ein bisschen mutiger. Schritt für Schritt schoben sie ihre Räder durch die Dunkelheit, Mamas Hand warm in seiner. Dann wurde es hell, und vor ihnen glitzerte der See wie flüssiges Gold. Leo jubelte: „Wir sind da, Krümel!“
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Doch auf dem See schwammen so viele Enten, dass Leo sie gar nicht zählen konnte. „Hallo, Enten!“, rief er. „Wer vermisst ein Küken?“ Aber die Enten paddelten einfach davon. Krümel duckte sich still in sein Tuch, und die Sonne berührte schon die Bäume. Leo wurde ganz bange. „Und wenn seine Mama gar nicht mehr da ist?“, fragte er leise.
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Mama nahm ihn fest in den Arm. „Eine Mama sucht ihr Kind, bis sie es findet“, sagte sie. „Immer. Sie muss es nur hören.“ Leo hob den Kopf. Hören! Krümel piepte doch nur dann richtig laut, wenn er Leo nicht sehen konnte. „Ich hab eine Idee“, flüsterte er. Er setzte Krümel auf einen flachen Stein am Ufer und zog Mama hinter einen großen Weidenbusch.
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Kaum war Leo verschwunden, piepte Krümel los, lauter als je zuvor. Piep! Piep! Piep! Leo und Mama hielten den Atem an. Da raschelte es im Schilf, und eine Ente schoss heraus. „Quak!“, rief sie aufgeregt, und hinter ihr paddelten sechs kleine Küken in einer langen Reihe. Krümel rannte los, so schnell ihn seine winzigen Füße trugen.
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Die Entenmama stupste Krümel mit dem Schnabel an, und seine Geschwister purzelten um ihn herum. Dann schlüpfte er unter ihren Flügel, wo es warm war. Leo platzte fast vor Stolz. Mama drückte ihn an sich. „Du hast ihn den ganzen Weg so sanft getragen, um jeden Stein herum“, sagte sie. „Das war richtig gute Mama-Arbeit.“ Leo grinste. „Vielleicht bin ich doch ein bisschen eine Entenmama.“
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Auf dem Steg packte Mama endlich das Picknick aus. Sie aßen Brote, während der Himmel rosa wurde. „Danke für den Detektiv-Trick“, sagte Mama. „Ohne dich würde ich jetzt noch pumpen.“ Leo kaute nachdenklich. „Hättest du mich auch so gesucht?“, fragte er. „Überall“, sagte Mama. „Und ich hätte dich schnell gefunden. Du hättest ja jedem Tier Hallo gesagt.“
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Als die ersten Sterne kamen, knipsten sie die Fahrradlichter an. Leo winkte zum Schilf hinüber. „Gute Nacht, Krümel! Gute Nacht, Enten!“ Dann lehnte er sich an Mama und flüsterte: „Ich bin froh, dass du meine Mama bist.“ Mama gab ihm einen Kuss auf den Helm. „Und ich bin froh, dass ich deine bin“, sagte sie. Und genau so fühlte es sich an, ganz warm, den ganzen Weg nach Hause.
Über dieses personalisierte Kinderbuch
„Ein Küken auf dem Fahrrad“ ist ein Beispielbuch von Kreativbuch. Genau so ein Buch kannst du für dein eigenes Kind erstellen: mit Namen, Aussehen und bis zu fünf Charakteren, vom Geschwisterkind bis zum Haustier. Geschichte und Illustrationen entstehen dabei jedes Mal individuell neu.
Dieses Buch wurde im Stil „3D-Filmglanz“ illustriert, einem von 13 Illustrationsstilen, aus denen du beim Erstellen wählen kannst.
Die Geschichte eignet sich für Kinder im Alter von 5-7 Jahren und umfasst 15 illustrierte Seiten.
Häufige Fragen zu diesem Buch
- Kann mein Kind die Hauptrolle in einem Buch wie „Ein Küken auf dem Fahrrad“ spielen?
- Ja. Du legst Name und Aussehen deines Kindes fest und kannst bis zu fünf Charaktere hinzufügen. Die Geschichte und alle Illustrationen werden individuell für dein Kind erstellt.
- In welchen Formaten gibt es ein Buch wie „Ein Küken auf dem Fahrrad“?
- Als digitales PDF zum Sofort-Download oder gedruckt als Softcover und Premium-Hardcover mit 32 Seiten in Vollfarbe. Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
- Wie lange dauert es, ein eigenes Buch zu erstellen?
- Das digitale PDF ist in etwa 15 bis 30 Minuten fertig. Gedruckte Bücher kommen ungefähr 4 bis 9 Tage nach deiner Druckfreigabe bei dir an.
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