Der erste Kita-Tag – Personalisiertes Kinderbuch
Eine Geschichte über Mut, Trost und Zusammenhalt
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„Der erste Kita-Tag“ zum Nachlesen
Der vollständige Text dieses Beispielbuchs – zum Vorlesen oder um ein Gefühl für Länge und Erzählstil zu bekommen.
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Vor der Kita-Tür drückte Frida ihren Kuschellöwen Brüll ganz fest an sich. Zu Hause hatte Mama ihr versprochen: „Nach dem Spielen im Garten hole ich dich ab.“ Jetzt zappelte Brüll so sehr, fand Frida, dass sie ihm schnell ins Ohr flüsterte: „Keine Angst, Brüll. Ich bin ja da.“
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Da ging die Tür auf und eine Frau mit einem freundlichen Lachen kam heraus. „Hallo Frida, ich bin Jule, deine Erzieherin“, sagte sie. „Und wer ist dieser Herr?“ „Das ist Brüll“, sagte Frida. „Er ist schrecklich aufgeregt.“ Jule nickte ernst. „Dann hat er großes Glück, dass er dich dabeihat.“
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In der Garderobe hingen lauter kleine Haken und über einem klebte ein Foto von Frida. Sie hängte ihre Jacke und ihren Rucksack daran. Dann suchte sie die ganze Reihe ab und war enttäuscht. „Brüll hat gar keinen Haken“, sagte sie. „Dann bleibt er eben den ganzen Tag in meinem Arm.“
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Weil Brüll noch nie in einer Kita gewesen war, zeigte Frida ihm alles. „Das ist die Bauecke“, erklärte sie. „Hier baut man Löwenhöhlen.“ Am Fenster schwammen Fische in einem Aquarium. „Die sind auch neu hier und gar nicht ängstlich“, sagte Frida. Brüll war trotzdem noch ein bisschen zittrig, fand sie.
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Im Waschraum staunte Frida, denn die Klos waren winzig und die Waschbecken auch. „Guck mal, Brüll, alles in Kindergröße!“, rief sie. „Und ganz hinten gibt es bestimmt eins für Löwen.“ Da musste sie so kichern, dass das Kribbeln in ihrem Bauch einfach verschwand. Gemerkt hat sie das aber nicht.
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Dann klingelte Jule mit einem Glöckchen und alle Kinder setzten sich in einen Kreis. Jeder sagte seinen Namen. Als Frida dran war, hielt sie Brüll hoch. „Ich bin Frida und das ist Brüll. Er ist neu, aber ich zeig ihm alles.“ Da winkten alle Kinder dem kleinen Löwen zu und Frida war mächtig stolz.
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Beim Frühstück setzte Frida Brüll neben ihren Teller, damit er auch etwas vom Tisch sah. Sie hielt ihm ein Stück Apfel hin. „Nur schnuppern“, sagte sie, „weil du ja keine Zähne hast.“ Sie selbst biss ein großes Stück ab und es knackte laut. Doch dann hörte sie ein leises Schniefen.
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Gegenüber saß ein Junge, der Ole hieß. Er aß gar nichts, weil er seinen Papa so sehr vermisste. Frida kannte dieses Gefühl genau, Brüll hatte es heute Morgen auch gehabt. Da hatte sie eine Idee. Sie ging um den Tisch herum und setzte Brüll auf Oles Schoß.
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„Brüll weiß, wie sich Angst anfühlt“, erklärte Frida. „Darum kann er am allerbesten trösten. Du musst ihm nur sagen: Keine Angst, Brüll, ich bin ja da.“ Ole drückte den Löwen an seine Wange und flüsterte die Worte nach. Das Schniefen wurde leiser und auf einmal biss er in sein Brot.
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Weil Ole Brüll noch ein bisschen brauchte, ging Frida allein in die Bauecke. Sie baute eine Höhle aus Holzklötzen, ganz breit und gemütlich, damit Brüll später darin wohnen konnte. Sie baute und baute und freute sich über jeden Klotz, der hielt. Dass ihr Arm ganz leer war, merkte sie gar nicht.
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Danach gingen alle in den Garten. Frida backte im Sandkasten drei Sandkuchen und verzierte sie mit Gänseblümchen. Plötzlich fiel ihr etwas ein. Wo war eigentlich Brüll? Sie sah sich um, aber er war nirgends zu sehen. Da bekam Frida einen Schreck, der ihr bis in die Zehen fuhr.
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Doch da kam Jule über die Wiese und hielt einen kleinen gelben Löwen im Arm. „Ole hat ihn mir gegeben“, sagte sie. „Er hat gesagt, Brüll braucht jetzt wieder seine Frida.“ Frida war so erleichtert, dass sie Brüll gleich dreimal hintereinander auf die Mähne küsste.
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Jule hockte sich neben den Sandkasten. „Weißt du, was ich heute gesehen habe?“, fragte sie. „Du hast einem ängstlichen Löwen die ganze Kita gezeigt. Dann hast du ihn verliehen, weil Ole ihn gebraucht hat. Das war ganz schön mutig.“ Frida überlegte und strahlte. Sie hatte ja wirklich die ganze Zeit ohne Brüll gespielt!
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Zurück in der Garderobe hatte Jule noch eine Überraschung. Sie malte einen kleinen Löwen auf ein Kärtchen und klebte es direkt neben Fridas Foto. „Für Brüll“, sagte sie. „Er gehört jetzt nämlich auch dazu.“ Vorsichtig hängte Frida ihren Löwen an seinen allerersten eigenen Haken.
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„Keine Angst, Brüll“, flüsterte Frida aus Gewohnheit. Dann lachte sie, weil ihr Löwe ja gar nicht mehr zappelte und sie selbst auch nicht. Gleich kam Mama und Frida wusste schon, was sie zuerst erzählen würde. Sie nahm Brüll in den Arm und drückte ihn fest, denn zusammen waren sie jetzt zwei echte Kindergartenkinder.
Über dieses personalisierte Kinderbuch
„Der erste Kita-Tag“ ist ein Beispielbuch von Kreativbuch. Genau so ein Buch kannst du für dein eigenes Kind erstellen: mit Namen, Aussehen und bis zu fünf Charakteren, vom Geschwisterkind bis zum Haustier. Geschichte und Illustrationen entstehen dabei jedes Mal individuell neu.
Dieses Buch wurde im Stil „Sanfte Charakterwelt“ illustriert, einem von 13 Illustrationsstilen, aus denen du beim Erstellen wählen kannst.
Die Geschichte eignet sich für Kinder im Alter von 3-5 Jahren und umfasst 15 illustrierte Seiten.
Häufige Fragen zu diesem Buch
- Kann mein Kind die Hauptrolle in einem Buch wie „Der erste Kita-Tag“ spielen?
- Ja. Du legst Name und Aussehen deines Kindes fest und kannst bis zu fünf Charaktere hinzufügen. Die Geschichte und alle Illustrationen werden individuell für dein Kind erstellt.
- In welchen Formaten gibt es ein Buch wie „Der erste Kita-Tag“?
- Als digitales PDF zum Sofort-Download oder gedruckt als Softcover und Premium-Hardcover mit 32 Seiten in Vollfarbe. Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
- Wie lange dauert es, ein eigenes Buch zu erstellen?
- Das digitale PDF ist in etwa 15 bis 30 Minuten fertig. Gedruckte Bücher kommen ungefähr 4 bis 9 Tage nach deiner Druckfreigabe bei dir an.
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