Der Lichtwirbel von Aurora-Neun – Personalisiertes Kinderbuch

Eine Nacht voller Mut, Freundschaft und verrückter Erfindungen

Stil: 3D-FilmglanzDiesen Stil verwenden
Buchcover von „Der Lichtwirbel von Aurora-Neun“
Kreativbuch
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„Der Lichtwirbel von Aurora-Neun“ zum Nachlesen

Der vollständige Text dieses Beispielbuchs – zum Vorlesen oder um ein Gefühl für Länge und Erzählstil zu bekommen.

Seite 1

In Aurora-Neun summten die Schwebebusse sogar nachts an den Fenstern vorbei, doch in Zoes Garagenwerkstatt war es still. Nur der Lötkolben zischte, als sie die letzte Schraube in Bolts Rücken setzte. Morgen um neun begann der große Erfinderwettbewerb und Bolt hatte eine Glanznummer: Seine Funkenspule, nicht größer als eine Murmel, sollte einen Lichtwirbel bis unter die Hallendecke schicken. „Damit holen wir das goldene Zahnrad“, flüsterte Zoe.

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Sie wollte Bolt nur noch kurz ausschalten, doch vorher legte sie den Kopf auf die Arme und schlief am Werktisch ein. Kurz nach Mitternacht knackte es. Zwei blaue Augen gingen an, die Antenne zitterte und Bolt rollte vom Tisch. Plong! Zoe fuhr hoch. „Ich habe eine Idee!“, verkündete Bolt fröhlich. Zoe starrte ihn an, denn das Sprechen hatte sie ihm nie beigebracht.

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Bolts erste Idee war, alle Schrauben nach ihrem Klang zu sortieren. Die zweite war, Zoes Schutzbrille als Hut zu tragen, und die dritte, die Werkbank zu fragen, warum sie vier Beine hatte und trotzdem nie wegging. Zoe war erschrocken und gleichzeitig so stolz, dass sie hätte jubeln können. Ihre Erfindung funktionierte, nur eben ganz anders als geplant. Da hob Bolt plötzlich die Antenne. „Hörst du das? Da piept jemand.“

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Das Piepen kam aus dem Abflussgitter im Boden. Zoe hob es an und darunter saß ein Käfer aus Kupfer, kaum größer als ihr Daumennagel, und blinkte ganz schwach. Ein Funkkäfer! Tausende von ihnen krabbelten nachts durch die Leitungen der Stadt und hielten die Laternen am Leuchten, aber so nah hatte Zoe noch nie einen gesehen. Bolt lauschte. „Er heißt Klick“, übersetzte er. „Und er hat Angst.“

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Piepend erzählte Klick und Bolt sprach es nach: Am Abend hatte OMNI, der Stadtcomputer, Klick als Schrott eingestuft und eine Kehrdrohne nach ihm geschickt. Klick war geflohen. Nun war sein Nest unter dem alten Brückenturm versiegelt und seine Batterie fast leer. „Bis morgen früh hält er nicht durch“, sagte Bolt leise. Zoe sah auf die Uhr. Es war zwanzig vor eins und um neun begann der Wettbewerb.

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Klick brauchte eine winzige, starke Stromquelle und Zoe kannte genau eine. Ihr Magen zog sich zusammen, denn an der Funkenspule hatte sie drei Monate gebaut. Bolt legte den Kopf schief. „Was macht man mit einem goldenen Zahnrad?“ „Man stellt es ins Regal“, sagte Zoe. „Und was macht man mit Klick?“ Zoe schwieg lange, dann klappte sie vorsichtig die kleine Tür an Bolts Brust auf.

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Sie lötete die Funkenspule fest auf Klicks Rücken, so fest, dass sie nie wieder abgehen würde, und wusste, dass Bolt beim Wettbewerb nun keinen Lichtwirbel mehr zeigen konnte. Erst flackerte er, dann leuchtete er so hell wie ein Glühwürmchen im Sommer und drehte vor Freude eine Runde um Zoes Finger. Zoe merkte, wie ihr Bedauern kleiner wurde. Sie zog die Schutzbrille herunter, setzte Klick auf ihre Schulter und öffnete das Garagentor. „Auf zum Brückenturm“, sagte sie und Bolt rollte schon los.

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Die Nachtbahn schwebte lautlos über leere Straßen. Am Brückenplatz flackerten die Laternen, als fehle ihnen etwas. „Defektes Teil entdeckt“, schnarrte OMNIs Stimme und eine Kehrdrohne schoss auf Zoes Schulter zu. „Ich habe eine Idee!“, rief Bolt. Er blinkte der Drohne mit seinen Augen in ihrem eigenen Lichtcode zu: Ich bin auch Schrott, fang mich! Dann sauste er um den Brunnen und die Drohne jagte ihm nach, Runde um Runde, bis sie benommen landete.

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Am Fuß des Brückenturms leuchtete die Klappe zum Nest rot und war fest verschlossen. Daneben klaffte ein schmaler Spalt in der Mauer. Bolt war viel zu rund dafür, aber Zoe passte gerade so hindurch. Drinnen war es stockdunkel und Zoe hatte richtig Angst, weil sie nicht wusste, wie tief der Gang war. Da schob Bolt sein Gesicht an den Spalt. „Ich leuchte dir“, sagte er und seine blauen Augen strahlten hinein.

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Zoe kroch auf Knien, bis sich der Gang zu einer Halle öffnete. An den Wänden saßen Tausende Funkkäfer, matt und reglos. Sie waren alle eingesperrt! Deshalb flackerten draußen die Laternen. Klick flog zu ihnen und ein Funkkäfer nach dem anderen glomm auf, als hätten sie auf ihn gewartet. Zoe staunte. Doch hinter ihr hatte sich der Mauerspalt summend zu einem haarfeinen Schlitz verengt, durch den nur noch Bolts Licht schimmerte und kein einziger Käfer passte. Solange die Klappe zu blieb, kam also keiner von ihnen hinaus, und Zoe auch nicht. Was nun?

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Da fiel Zoe die Kehrdrohne ein. „Bolt!“, rief sie durch den Spalt. „Wenn eine Drohne deinen Lichtcode versteht, versteht ihn OMNI vielleicht auch!“ Bolt rollte vor die Kamera am Turm und blinkte: Hier wohnen Freunde. Kein Schrott. Einen Moment lang war es still. Dann sagte OMNI: „Fehler erkannt. Entschuldigung.“ Die Klappe sprang grün auf und Tausende Lichter schwärmten über den dunklen Nachthimmel.

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Zoe kletterte hinaus und sah auf die Uhr. Es war erst kurz nach zwei und rund um den Brückenplatz leuchteten die Laternen wieder hell. Am nächsten Morgen sprühten in der Erfinderhalle schon die anderen Maschinen. Als die Jurorin rief „Zoe und Bolt!“, wurde Zoe ganz flau, weil sie ohne Lichtwirbel nichts zu zeigen hatte. „Ich habe eine Idee“, flüsterte Bolt. Er rollte nach vorn und fragte die Jurorin, warum ihre Knöpfe alle gleich klangen. Die ganze Halle lachte.

Seite 13

Dann erzählte Bolt von Klick, von der Drohne und vom Turm. Als er fertig war, summte es im Lüftungsschacht. Ein Schwarm Funkkäfer flutete die Halle und zog einen Lichtwirbel bis unter die Decke, größer und schöner, als Zoes Spule es je gekonnt hätte. Oben schrieben die Lichter: DANKE ZOE. Und ein kleiner Kupferkäfer landete mitten auf ihrer Schutzbrille.

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Das goldene Zahnrad gewann ein Junge mit einer Wolkenmaschine, und Zoe klatschte ehrlich mit, weil sich ihr Herz voll und leicht anfühlte. Die Jurorin beugte sich zu ihr. „Du hast heute Nacht eine ganze Stadt wieder zum Leuchten gebracht“, sagte sie. „Das vergesse ich nicht.“ Bolt zupfte an Zoes Ärmel. „Haben wir verloren?“ Zoe grinste. „Wir haben Klick gewonnen.“

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Am Abend saßen sie wieder in der Garagenwerkstatt, Klick oben auf der Lampe, und durchs Fenster schimmerten die Laternen ruhig und hell. Gleich würde Zoe hineingehen und zu Hause alles erzählen. „Ich habe eine Idee“, sagte Bolt. „Nächstes Jahr erfinden wir zusammen.“ Zoe lachte und legte ihre Hand auf sein warmes Blech. „Das ist deine beste Idee“, sagte sie und wusste, dass sie nie wieder allein erfinden würde.

Über dieses personalisierte Kinderbuch

„Der Lichtwirbel von Aurora-Neun“ ist ein Beispielbuch von Kreativbuch. Genau so ein Buch kannst du für dein eigenes Kind erstellen: mit Namen, Aussehen und bis zu fünf Charakteren, vom Geschwisterkind bis zum Haustier. Geschichte und Illustrationen entstehen dabei jedes Mal individuell neu.

Dieses Buch wurde im Stil „3D-Filmglanz“ illustriert, einem von 13 Illustrationsstilen, aus denen du beim Erstellen wählen kannst.

Die Geschichte eignet sich für Kinder im Alter von 9-12 Jahren und umfasst 15 illustrierte Seiten.

Häufige Fragen zu diesem Buch

Kann mein Kind die Hauptrolle in einem Buch wie „Der Lichtwirbel von Aurora-Neun“ spielen?
Ja. Du legst Name und Aussehen deines Kindes fest und kannst bis zu fünf Charaktere hinzufügen. Die Geschichte und alle Illustrationen werden individuell für dein Kind erstellt.
In welchen Formaten gibt es ein Buch wie „Der Lichtwirbel von Aurora-Neun“?
Als digitales PDF zum Sofort-Download oder gedruckt als Softcover und Premium-Hardcover mit 32 Seiten in Vollfarbe. Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
Wie lange dauert es, ein eigenes Buch zu erstellen?
Das digitale PDF ist in etwa 15 bis 30 Minuten fertig. Gedruckte Bücher kommen ungefähr 4 bis 9 Tage nach deiner Druckfreigabe bei dir an.

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Text und Illustrationen dieses Buches wurden mit KI erstellt.