Die Spur der Erdbeeren – Personalisiertes Kinderbuch
Ein kniffliger Fall im Schrebergarten
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„Die Spur der Erdbeeren“ zum Nachlesen
Der vollständige Text dieses Beispielbuchs – zum Vorlesen oder um ein Gefühl für Länge und Erzählstil zu bekommen.
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Das Schild war ein bisschen schief, aber Leni fand es trotzdem wunderschön. „Detektivbüro Leni und Can“ stand darauf, in dicken roten Buchstaben, und jetzt hing es am Zaun vom Schrebergarten. Can hatte seine große Lupe und seine Taschenlampe dabei, Leni ihr Notizbuch und einen frisch gespitzten Bleistift. „Jetzt fehlt uns nur noch ein Fall“, sagte Can. „Und vielleicht ein paar Kekse.“
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Der Fall kam schneller als die Kekse. Frau Kranich aus dem Garten mit den blauen Beeten stand plötzlich vor ihnen und hielt eine leere Schüssel hoch. „Jede Nacht verschwinden meine reifen Erdbeeren“, seufzte sie. „Dabei will ich am Samstag einen Kuchen fürs Gartenfest backen.“ Leni kribbelte es überall, so sehr wollte sie diesen Fall. „Bis Samstag finden wir den Dieb“, versprach sie. „Großes Detektivehrenwort!“
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Im Erdbeerbeet sah es seltsam aus. Die grünen Früchte hingen noch alle an den Pflanzen, nur die roten fehlten. Can legte sich auf den Bauch und hielt die Lupe über eine halbe Erdbeere, die im Stroh lag. „Hier hat jemand reingebissen, ganz dicht am Boden“, meldete er. Leni schrieb alles auf und klopfte mit dem Bleistift aufs Papier. „Wer nascht hier heimlich?“, murmelte sie.
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Auf dem Zaun hockten zwei Amseln und guckten sehr unschuldig. „Da sind sie, die Täter!“, flüsterte Can und hüpfte mit flatternden Ellenbogen um das Beet, bis Leni kichern musste. Doch dann zeigte sie auf das grüne Netz, das über den Erdbeeren gespannt war. „Da kommt kein Vogel durch“, sagte sie. Can kratzte sich am Kopf. „Außer, die Amseln haben eine Schere.“
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Leni ging einmal ganz langsam um das Netz herum. An einer Ecke war der Rand ein Stück hochgebogen, gerade so hoch wie eine Faust. „Der Dieb kriecht unten durch“, sagte sie und schrieb es auf. Schleimspuren von Schnecken gab es nirgends und für einen Fuchs war das Loch viel zu klein. Leni ärgerte sich, weil die Erde so zertrampelt war, dass man keine einzige Spur erkennen konnte.
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Da hatte Can eine Idee. Er holte die kleine Harke vom Wegrand und zog sie vorsichtig über die Erde rund um das Netz, bis alles so glatt war wie eine frische Seite in Lenis Notizbuch. „Heute Nacht schreibt uns der Dieb einen Brief“, sagte er feierlich. „Mit seinen Füßen!“ Leni lachte und war gleichzeitig so gespannt, dass sie am Abend kaum einschlafen konnte.
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Am nächsten Morgen rannten die beiden sofort zum Beet. Wieder fehlten die reifen Erdbeeren, aber diesmal hatte der Dieb tatsächlich geschrieben. Überall in der glatten Erde waren winzige Abdrücke mit fünf Zehen zu sehen. Can hielt die Lupe darüber und Leni zeichnete jede Spur ab. Dann stutzte sie. „Can, die sind nicht gleich groß. Eine Spur ist größer und ganz viele sind klitzeklein.“
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„Eine Diebesbande!“, rief Can. „Ein Chef und vier Lehrlinge!“ Leni musste lachen, aber in ihrem Kopf ratterte es. Der Dieb kam nachts, er war klein genug für den Spalt unter dem Netz, er hatte fünf Zehen und er hatte Kinder dabei. Sie folgten den Spuren bis zur Hecke, wo sie unter dem alten Holzschuppen in einem dunklen Spalt verschwanden. Was wohl dort drinnen wohnte?
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Leni schaute in ihr Notizbuch und dann wieder auf den Spalt. Plötzlich war sie sich ganz sicher. „Ich weiß, wer es ist“, flüsterte sie. „Wer schläft am Tag, schmatzt in der Nacht und hat fünf Zehen? Ein Igel! Eine Igelmama mit ihren Jungen!“ Can starrte sie an und dann grinste er breit. „Leni, du bist ein Genie. Das müssen wir mit eigenen Augen sehen.“
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Der Spalt war schwarz und eng und roch nach nassem Laub. Leni war mulmig zumute, denn man wusste ja nie, was in so einem Loch wartete. Doch Can legte sich einfach auf den Bauch und knipste seine Taschenlampe an. „Detektiv Can geht voran“, flüsterte er tapfer und seine Stimme wackelte nur ein ganz kleines bisschen. Aus der Dunkelheit kam ein leises Schnaufen. Dann blitzten zwei Augen auf.
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Im Lichtkegel lag eine große stachelige Kugel und um sie herum kuschelten sich vier kleine aneinander. Am Rücken des kleinsten Igels steckte noch ein Erdbeerblatt. „Erwischt“, hauchte Can, „sogar mit Beweisstück.“ Leni war so stolz, dass sie hätte jubeln können. Doch dann fiel ihr Frau Kranichs leere Schüssel ein und sie machte sich Sorgen. Die Igel brauchten Futter und Frau Kranich brauchte ihre Erdbeeren.
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Sie setzten sich ins Gras und dachten nach. Da kroch eine dicke Schnecke über ein Salatblatt im Nachbarbeet und Can sprang auf. „Igel fressen doch Schnecken! Die sind gar keine Diebe, die sind die Schneckenpolizei!“ Leni nickte langsam und dann hatte sie die zündende Idee. „Wir machen das Netz unten dicht. Und gleich neben der Hecke bekommen die Igel ihre eigene Ecke.“
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Den ganzen Vormittag schufteten die beiden. Can schleppte flache Steine heran und Leni legte sie so auf den Netzrand, dass kein Igelkopf mehr darunter passte. An der Hecke ließen sie drei kleine Erdbeerpflanzen frei und Leni malte ein zweites Schild: „Igelecke. Bitte nicht stören!“ Can stellte noch einen alten Untersetzer mit Wasser daneben. „Damit die Schneckenpolizei nicht verdurstet.“
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Dann holten sie Frau Kranich und zeigten ihr alles: die Spuren, die Zeichnungen im Notizbuch und ganz leise auch die schlafende Igelfamilie. Frau Kranich schlug die Hände zusammen. „Ihr habt die Erde glatt geharkt wie ein Gästebuch und die Igel haben sich brav eingetragen! Und jetzt passen sie auch noch auf meinen Salat auf.“ Sie lachte. „Bessere Detektive gibt es in der ganzen Gartenanlage nicht.“
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Am Samstag saßen Leni und Can mit zwei dicken Stücken Erdbeerkuchen unter ihrem schiefen Schild. Das Detektivehrenwort war gehalten. Can schob sich eine Erdbeere in den Mund und fragte mit vollen Backen: „Wer nascht hier heimlich?“ „Wir!“, rief Leni. „Aber gar nicht heimlich.“ Sie lachten so laut, dass die Amseln vom Zaun flatterten. Zu Hause würde Leni Mama alles erzählen. „Nächster Fall, Partnerin?“, fragte Can. „Nächster Fall, Partner“, sagte Leni und war glücklich bis in die Zehenspitzen.
Über dieses personalisierte Kinderbuch
„Die Spur der Erdbeeren“ ist ein Beispielbuch von Kreativbuch. Genau so ein Buch kannst du für dein eigenes Kind erstellen: mit Namen, Aussehen und bis zu fünf Charakteren, vom Geschwisterkind bis zum Haustier. Geschichte und Illustrationen entstehen dabei jedes Mal individuell neu.
Dieses Buch wurde im Stil „Aquarell“ illustriert, einem von 13 Illustrationsstilen, aus denen du beim Erstellen wählen kannst.
Die Geschichte eignet sich für Kinder im Alter von 7-9 Jahren und umfasst 15 illustrierte Seiten.
Häufige Fragen zu diesem Buch
- Kann mein Kind die Hauptrolle in einem Buch wie „Die Spur der Erdbeeren“ spielen?
- Ja. Du legst Name und Aussehen deines Kindes fest und kannst bis zu fünf Charaktere hinzufügen. Die Geschichte und alle Illustrationen werden individuell für dein Kind erstellt.
- In welchen Formaten gibt es ein Buch wie „Die Spur der Erdbeeren“?
- Als digitales PDF zum Sofort-Download oder gedruckt als Softcover und Premium-Hardcover mit 32 Seiten in Vollfarbe. Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
- Wie lange dauert es, ein eigenes Buch zu erstellen?
- Das digitale PDF ist in etwa 15 bis 30 Minuten fertig. Gedruckte Bücher kommen ungefähr 4 bis 9 Tage nach deiner Druckfreigabe bei dir an.
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