Das Rätsel der goldenen Sonnenmaske – Personalisiertes Kinderbuch

Eine Detektivgeschichte aus dem Stadtmuseum

Stil: AquarellDiesen Stil verwenden
Buchcover von „Das Rätsel der goldenen Sonnenmaske“
Kreativbuch
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„Das Rätsel der goldenen Sonnenmaske“ zum Nachlesen

Der vollständige Text dieses Beispielbuchs – zum Vorlesen oder um ein Gefühl für Länge und Erzählstil zu bekommen.

Seite 1

„Was macht eine Mumie, wenn sie friert?“, flüsterte Ole und hielt sich die Taschenlampe unters Kinn. „Sie wickelt sich einfach noch eine Runde ein.“ Jana prustete los. Trotzdem schrieb sie weiter in ihr Notizbuch, denn bei der Museumsnacht im Stadtmuseum schrieb sie alles auf: das alte Gitter hinter dem Sarkophag, das leise klapperte, und die goldene Sonnenmaske, die in ihrer Vitrine leuchtete, als hätte jemand ein Stück Sonne eingesperrt.

Seite 2

„Hinter dem Gitter wohnt bestimmt der Fluch des Pharao“, raunte Ole. Jana und Ole waren am Abend zusammen hergekommen, denn heute durften Kinder im Museum übernachten. Jana las aus dem Programmheft vor: „Um Mitternacht gehen alle in den Lichthof und sehen die Sterne!“ Ole knipste seine Lampe auf rotes Licht. „Das ist für Nachttiere, damit sie nicht erschrecken. Hab ich gelesen.“

Seite 3

Kurz vor Mitternacht zählten alle Kinder im Lichthof Sterne, als aus dem Ägyptensaal ein Schrei kam. Frau Kessler, die Museumsführerin, stand vor der leeren Vitrine. „Die Sonnenmaske ist eine Leihgabe aus Kairo“, sagte sie mit blasser Stimme. „Ich habe sofort die Polizei gerufen, sie ist gleich da und sucht draußen alles ab. Um zehn öffnet das Museum.“ Jana spürte die Angst kalt im Bauch. „Ole“, sagte sie, „wir lösen das. Bis morgen früh.“

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Seite 4

Ole leuchtete die Vitrine ab. Das Glas war heil, nur der Deckel stand einen Spalt offen, denn statt des kaputten Schlosses hielt ihn nur ein Haken. Auf dem Sockel glänzten winzige feuchte Abdrücke mit fünf dünnen Fingern. „Ein Kind war's!“, rief Ole. „Oder ein sehr kleiner Pharao.“ Jana klebte ein graues Haar mit dunklem Ring in ihr Notizbuch und schrieb: Feucht. Klein. Geschickt.

Seite 5

„Feucht“, murmelte Jana. Da fiel ihr Herr Brandt ein, der Nachtwächter. Kurz vor Mitternacht war er allein im Ägyptensaal gewesen, mit nassen Ärmeln und einer dicken Tasche. Jana schrieb seinen Namen auf und kreiste ihn ein. Ole runzelte die Stirn. „Herr Brandt? Der hat mir vorhin seinen letzten Keks geschenkt.“ Aber er schlich trotzdem mit ihr hinterher.

Seite 6

Im Lichthof kniete Herr Brandt am Brunnen und zog aus der Tasche nur eine Rohrzange. „Das Ding tropft seit Wochen“, brummte er. Janas Wangen wurden heiß. Ole stieß sie sanft an. „Wer nie falsch rät, hat noch nie geraten.“ Da kratzte sich Herr Brandt am Kopf. „Komisch ist nur, dass im Café alle Fischbrötchen verschwunden sind. Und die Löffel auch.“ Jana schlug eine neue Seite auf.

Seite 7

Jetzt hatte Ole eine Idee. Er legte sich auf den Boden und hielt die Taschenlampe ganz flach, sodass ihr Licht über die Fliesen strich. Plötzlich tauchten kleine nasse Händchen auf, die vom Brunnen quer durch die Halle führten. „Siehst du?“, flüsterte Ole stolz und schob seine Brille hoch. „Ein sehr ordentlicher Dieb. Er wäscht sich vorher die Hände.“

Seite 8

Die Spur führte ins Café. Dort lagen zerrissene Brötchentüten, und kein einziger Löffel war mehr da. Über ihnen stand ein Dachfenster offen. „Vielleicht ein Geist mit Hunger“, sagte Ole. Jana las ihre Liste vor: „Kleine Hände. Wäscht sich im Brunnen. Graues Haar mit Ring. Mag Fisch und alles, was glänzt.“ Irgendwo hatte sie so etwas schon gesehen. Aber wo?

Seite 9

Die Abdrücke verloren sich, doch Jana lief zur Naturkunde-Abteilung. Vor einer Vitrine machte ihr Herz einen Sprung: ein ausgestopfter Waschbär mit geringeltem Schwanz und Pfoten wie kleine Hände. „Waschbären klettern, tauchen ihr Futter ins Wasser und lieben Glitzerkram“, sagte sie. Ole starrte sie an. „Der Fluch des Pharao hat einen Ringelschwanz?“

Seite 10

„Waschbären verstecken sich gern in engen, warmen Löchern“, überlegte Jana. Beide riefen gleichzeitig: „Das Gitter!“ Sie rannten zurück in den Ägyptensaal. Hinter dem Sarkophag lag das alte Gitter vor einem Heizungsschacht, und es klapperte nicht mehr, denn es war fest zugefallen. Von drinnen kam ein klägliches Fiepen. Ole schluckte. „Ich dachte, er wäre gruseliger.“

Seite 11

Ole knipste die Lampe auf rotes Licht und leuchtete durch die Stäbe. Ganz hinten kauerte ein junger Waschbär, zusammengerollt um die goldene Sonnenmaske, neben ihm drei Löffel. Er zitterte, denn er fand nicht mehr hinaus. „Er weiß nicht, was er da hat“, flüsterte Jana. „Er hat einfach Angst.“

Seite 12

„Anfassen dürfen wir ihn nicht, er würde beißen“, sagte Jana. „Aber vielleicht können wir ihn hinauslocken.“ Ole sah traurig in seine Tüte mit den letzten Gummibärchen. Dann schüttete er sie aus. „Für einen Freund in Not.“ Leise öffneten sie die Tür vom Lichthof zum Hof, wo eine alte Linde stand, und legten eine bunte Spur vom Gitter bis unter den Baum.

Seite 13

Dann holten sie Frau Kessler. Jana und Ole warteten hinter der geschlossenen Glastür, während Frau Kessler vorsichtig das Gitter anhob und sich rasch zurückzog. Erst schob sich eine schwarze Nase heraus, dann ein Ringelschwanz. Mampfend folgte der Waschbär der Spur, bis er die Linde hinaufkletterte und über die Mauer verschwand. Frau Kessler griff mit ihrem langen Arm in den Schacht und zog die Maske heraus. Sie war unversehrt.

Seite 14

Als die Polizei zurückkam, lag die Sonnenmaske wieder in ihrer Vitrine, diesmal mit festem Schloss. Ole blätterte durch Janas Notizbuch. „Alle haben gefragt, wer die Maske genommen hat. Wir haben gefragt, was.“ Jana stupste ihn an. „Und deine Rote-Licht-Lampe hat einem kleinen Kerl die Nacht gerettet.“ Ole wurde rot wie seine Lampe.

Seite 15

Die ersten Sonnenstrahlen fielen durch das Glasdach auf die Maske. Jana schrieb die letzte Zeile in ihr Notizbuch: Fall gelöst. Täter: Waschbär. Detektive: Jana und Ole. „Der Fluch des Pharao“, sagte Ole und gähnte, „hatte am Ende nur Hunger.“ Bald würden sie abgeholt werden und zu Hause alles erzählen. Jana lehnte sich an ihren besten Freund und lächelte.

Über dieses personalisierte Kinderbuch

„Das Rätsel der goldenen Sonnenmaske“ ist ein Beispielbuch von Kreativbuch. Genau so ein Buch kannst du für dein eigenes Kind erstellen: mit Namen, Aussehen und bis zu fünf Charakteren, vom Geschwisterkind bis zum Haustier. Geschichte und Illustrationen entstehen dabei jedes Mal individuell neu.

Dieses Buch wurde im Stil „Aquarell“ illustriert, einem von 13 Illustrationsstilen, aus denen du beim Erstellen wählen kannst.

Die Geschichte eignet sich für Kinder im Alter von 9-12 Jahren und umfasst 15 illustrierte Seiten.

Häufige Fragen zu diesem Buch

Kann mein Kind die Hauptrolle in einem Buch wie „Das Rätsel der goldenen Sonnenmaske“ spielen?
Ja. Du legst Name und Aussehen deines Kindes fest und kannst bis zu fünf Charaktere hinzufügen. Die Geschichte und alle Illustrationen werden individuell für dein Kind erstellt.
In welchen Formaten gibt es ein Buch wie „Das Rätsel der goldenen Sonnenmaske“?
Als digitales PDF zum Sofort-Download oder gedruckt als Softcover und Premium-Hardcover mit 32 Seiten in Vollfarbe. Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
Wie lange dauert es, ein eigenes Buch zu erstellen?
Das digitale PDF ist in etwa 15 bis 30 Minuten fertig. Gedruckte Bücher kommen ungefähr 4 bis 9 Tage nach deiner Druckfreigabe bei dir an.

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Text und Illustrationen dieses Buches wurden mit KI erstellt.