Mondpost für die Nacht – Personalisiertes Kinderbuch
Eine liebevolle Geschichte über Heimweh, Mut und den Mond
Seite 0 von 15
„Mondpost für die Nacht“ zum Nachlesen
Der vollständige Text dieses Beispielbuchs – zum Vorlesen oder um ein Gefühl für Länge und Erzählstil zu bekommen.
Seite 1
Hannas kleiner Rucksack ist kugelrund vollgepackt. Darin sind ein Schlafanzug, eine Zahnbürste und ganz viel Aufregung. Heute schläft Hanna nämlich zum allerersten Mal ganz allein bei Oma und Opa. Oma öffnet die Haustür und breitet die Arme aus. „Da ist ja unser Übernachtungsgast!“
Seite 2
Opa nimmt Hanna mit ins Wohnzimmer. Am Fenster steht etwas Langes unter einem Tuch. „Das ist mein altes Fernrohr“, sagt Opa. „Heute Abend schauen wir damit die Sterne an.“ Hanna hüpft vor Freude. „Ist es jetzt dunkel genug?“ Oma lacht. „Hanna, die Sonne kitzelt dir noch die Nase!“
Seite 3
Also wartet Hanna, obwohl Warten ganz schön schwer ist. Sie backt mit Oma Pfannkuchen und darf sogar selbst umrühren. Doch nach jedem Pfannkuchen läuft sie zum Fenster. „Ist es jetzt dunkel genug?“ Opa schaut hinaus und schmunzelt. „Noch nicht. Die Sterne ziehen gerade erst ihre Schlafanzüge an.“
Alle weiteren 12 Seiten lesen
Seite 4
Endlich wird der Himmel dunkelblau und dann ganz schwarz. Opa trägt das Fernrohr vorsichtig in den Garten und Oma bringt zwei warme Decken mit. Hanna fragt noch einmal, ganz leise vor Spannung: „Ist es jetzt dunkel genug?“ Opa nickt. „Jetzt ist es dunkel genug für alle Sterne der Welt.“
Seite 5
Hanna kneift ein Auge zu und schaut durch das Fernrohr. Erst sieht sie nur Schwarz. Dann dreht Opa ganz langsam an einem kleinen Rad und plötzlich ist da der Mond, riesig und hell und voller Krater. „Der sieht aus wie ein Käse mit Löchern!“, ruft Hanna begeistert.
Seite 6
Oma lacht so laut, dass im Nachbargarten ein Licht angeht. Opa zeigt Hanna noch einen kleinen hellen Stern direkt neben dem Mond. „Den Mond sehen alle Menschen, egal wo sie wohnen“, erklärt er. „Auch bei mir zu Hause?“, fragt Hanna. „Genau den gleichen Mond“, sagt Opa. Danach trägt Opa das Fernrohr behutsam zurück ins Wohnzimmer.
Seite 7
Dann ist Schlafenszeit. Hanna putzt sich ganz allein die Zähne und kuschelt sich in das große Gästebett. Oma setzt ihre Lesebrille auf, obwohl sie gar kein Buch in der Hand hat. „Die Brille hilft mir beim Ausdenken“, sagt sie und zwinkert. Dann erzählt sie eine Gute-Nacht-Geschichte.
Seite 8
Die Geschichte handelt von einem kleinen Stern, der zum ersten Mal beim Mond übernachten darf. Die beiden spielen Verstecken hinter den Wolken, bis der Mond vor lauter Lachen wackelt. „War das der Stern neben dem Mond?“, fragt Hanna. „Ganz bestimmt“, sagt Oma. Hanna lächelt und schläft ein.
Seite 9
Mitten in der Nacht wacht Hanna auf, weil draußen etwas ruft: „Huhu, huhu!“ Sie setzt sich auf und lauscht. Das Kissen riecht anders als zu Hause und das Zimmer ist so schwarz, dass sie die Tür kaum sieht. „Jetzt ist es viel zu dunkel“, flüstert Hanna.
Seite 10
Plötzlich vermisst Hanna ihr Zuhause so sehr, dass es im Bauch richtig wehtut. Sie hat Heimweh nach ihrem eigenen Bett und ihrem eigenen Zimmer. Eine Träne kullert ihr über die Wange und dann noch eine. „Oma?“, ruft sie leise. „Opa?“ Gleich darauf geht die Tür auf.
Seite 11
Oma knipst die Nachttischlampe an und Opa setzt sich auf die Bettkante. „Ich hab Heimweh“, schluchzt Hanna. Oma nimmt sie fest in den Arm. „Das Huhu war nur eine Eule“, sagt sie. „Die hat leider nie gelernt, nachts leise zu sein.“ Da muss Hanna ein winziges bisschen lachen.
Seite 12
Doch das Heimweh ist noch da. Hanna schaut zum Fenster und hinter der Gardine leuchtet etwas Helles. Der Mond! Da fällt ihr ein, was Opa im Garten gesagt hat. „Der Mond scheint jetzt auch über meinem Zuhause!“, ruft sie. „Ich schicke ihm einen Gute-Nacht-Gruß und er bringt ihn hin!“
Seite 13
Opa strahlt über das ganze Gesicht. „Dafür brauchen wir das Fernrohr“, sagt er und holt es leise aus dem Wohnzimmer. Oma wickelt Hanna in eine dicke Decke, bis nur noch ihre Nase herausguckt. Opa stellt das Fernrohr ans Fenster und dreht geduldig am Rad, bis der Mond darin leuchtet.
Seite 14
Hanna schaut hindurch und flüstert: „Gute Nacht, ihr zu Hause! Mir geht es gut bei Oma und Opa.“ Der kleine Stern funkelt neben dem Mond, als würde er zuhören. „Mondpost“, sagt Opa leise. „Auf die Idee wäre ich in siebzig Jahren nicht gekommen.“ Hannas Bauch wird warm und ganz ruhig.
Seite 15
Zurück im Bett sitzen Oma und Opa links und rechts neben Hanna. Oma knipst das Licht aus und Opa fragt schmunzelnd: „Ist es jetzt dunkel genug?“ Hanna gähnt. „Jetzt ist es genau richtig.“ Morgen erzählt sie zu Hause alles. Jetzt aber schläft sie ein, mitten zwischen zwei Menschen, die sie über alles lieb haben.
Über dieses personalisierte Kinderbuch
„Mondpost für die Nacht“ ist ein Beispielbuch von Kreativbuch. Genau so ein Buch kannst du für dein eigenes Kind erstellen: mit Namen, Aussehen und bis zu fünf Charakteren, vom Geschwisterkind bis zum Haustier. Geschichte und Illustrationen entstehen dabei jedes Mal individuell neu.
Dieses Buch wurde im Stil „3D-Filmglanz“ illustriert, einem von 13 Illustrationsstilen, aus denen du beim Erstellen wählen kannst.
Die Geschichte eignet sich für Kinder im Alter von 3-5 Jahren und umfasst 15 illustrierte Seiten.
Häufige Fragen zu diesem Buch
- Kann mein Kind die Hauptrolle in einem Buch wie „Mondpost für die Nacht“ spielen?
- Ja. Du legst Name und Aussehen deines Kindes fest und kannst bis zu fünf Charaktere hinzufügen. Die Geschichte und alle Illustrationen werden individuell für dein Kind erstellt.
- In welchen Formaten gibt es ein Buch wie „Mondpost für die Nacht“?
- Als digitales PDF zum Sofort-Download oder gedruckt als Softcover und Premium-Hardcover mit 32 Seiten in Vollfarbe. Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
- Wie lange dauert es, ein eigenes Buch zu erstellen?
- Das digitale PDF ist in etwa 15 bis 30 Minuten fertig. Gedruckte Bücher kommen ungefähr 4 bis 9 Tage nach deiner Druckfreigabe bei dir an.
Weitere Kinderbücher zum Durchblättern
Alle Bücher ansehenText und Illustrationen dieses Buches wurden mit KI erstellt.