Der Wackelzahn, der lachen musste – Personalisiertes Kinderbuch
Ein großes Abenteuer mit Apfel, Grimassen und Hüpffisch
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„Der Wackelzahn, der lachen musste“ zum Nachlesen
Der vollständige Text dieses Beispielbuchs – zum Vorlesen oder um ein Gefühl für Länge und Erzählstil zu bekommen.
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Bens Wackelzahn wackelt schon seit fünf Tagen. Er wackelt beim Frühstück, beim Zähneputzen und sogar beim Gähnen. Mit der Zunge kann Ben ihn hin und her schubsen wie eine winzige Tür, die einfach nicht aufgehen will. „Wackelzahn, Wackelzahn, wann fällst du raus?“, fragt Ben streng in den Spiegel. Doch der Zahn bleibt, wo er ist.
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Ben stapft in die Küche, weil er keine Lust mehr hat zu warten. „Papa, mein Zahn ist sturer als ein Esel!“, ruft er. Papa schiebt seine Brille hoch und nickt sehr ernst. „Gegen einen sturen Esel hilft nur ein guter Plan“, sagt er. „Und ein ziemlich großer Apfel.“ Er holt den dicksten Apfel aus der Schale.
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Ben reißt den Mund weit auf und beißt mit aller Kraft zu. Krach! Ein riesiges Stück fehlt, aber der Zahn sitzt immer noch fest. „Ich zeig dir, wie man das macht“, sagt Papa und beißt in seinen eigenen Apfel. Da spritzt der Saft genau auf seine Brille. Papa sieht aus wie ein Fenster im Regen. Ben muss so breit grinsen, dass sein Wackelzahn stärker wackelt als je zuvor.
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Ben knabbert und nagt, bis nur noch das Kerngehäuse übrig ist. Der Zahn wackelt jetzt wie ein Wackelpudding, aber herausfallen will er trotzdem nicht. Ben legt das Kerngehäuse auf den Tisch und verschränkt die Arme. „Aufgeben gibt es nicht“, sagt er. „Nächster Plan!“ Papa grinst, denn genau so ist sein Ben.
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„Wenn wir ganz schreckliche Grimassen schneiden“, flüstert Papa, „dann erschrickt der Zahn vielleicht so sehr, dass er herausspringt.“ Also stellen sie sich zusammen vor den großen Spiegel. Ben macht ein Monster mit Krallenhänden. Papa macht eine beleidigte Kartoffel. Ben macht ein Krokodil, das gerade in eine Zitrone gebissen hat.
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Dann kommt Papas beste Grimasse: der beleidigte Fisch. Er saugt die Backen ein, spitzt die Lippen und rollt mit den Augen. „Blubb“, sagt der Fisch. Eigentlich findet Ben das unglaublich lustig. Aber er ist so damit beschäftigt, mit der Zunge nach seinem Zahn zu tasten, dass er ganz vergisst zu lachen.
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„Vielleicht muss der Zahn einfach mal ordentlich durchgeschüttelt werden“, überlegt Ben. Also läuft er mit Papa hinaus zum Trampolin. Ben hüpft und hüpft, immer höher. „Wackelzahn, Wackelzahn, wann fällst du raus?“, ruft er bei jedem Sprung. Eine Amsel auf dem Zaun flattert erschrocken davon, als Ben an ihr vorbeisaust.
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Papa steht am Rand und denkt sich immer neue Sprünge aus. Ben hüpft wie ein Frosch, dann wie ein Känguru und dann wie ein Stern mit ausgestreckten Armen und Beinen. Er hüpft, bis seine Beine sich anfühlen wie gekochte Spaghetti. Dann bleibt er schnaufend stehen und tastet. Der Zahn ist immer noch da.
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Ben lässt sich auf das Trampolin plumpsen. Jetzt ist er richtig enttäuscht, weil er sich doch so viel Mühe gegeben hat. „Ich will so gern, dass die Zahnfee kommt“, sagt er leise. Papa klettert zu ihm und legt sich neben ihn. „Du hast heute mehr ausprobiert als jeder Erfinder“, sagt er. „Ich bin stolz auf dich, mein Sturkopf.“
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Eine Weile schauen die beiden in die Wolken. Da fällt Ben etwas ein. Am meisten hat der Zahn gewackelt, als er über Papas nasse Brille grinsen musste! Ben setzt sich ruckartig auf. „Papa, ich weiß es! Wir dürfen den Zahn nicht zwingen. Wir müssen ihn zum Lachen bringen. Und zwar mit allem gleichzeitig!“
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Ben gibt die Anweisungen und Papa gehorcht. Er flitzt in die Küche, holt das Kerngehäuse vom Tisch und balanciert es draußen auf seinem Kopf. Er macht den beleidigten Fisch. Und dann hüpft er auf einem Bein über den Rasen. „Blubb!“, ruft Papa. „Ich bin ein Hüpffisch mit Apfelhut!“ Das Kerngehäuse schwankt bedenklich hin und her. Ob es oben bleibt?
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Das Kerngehäuse kippt. Papa versucht, es mit dem Fischmund aufzufangen, und schnappt daneben. „Blubb?“, sagt er verdutzt. Da muss Ben so laut lachen, dass er sich den Bauch halten muss. Plopp! Etwas Winziges fällt ins Gras. Ben hebt es auf und strahlt vor Stolz. „Wackelzahn, Wackelzahn, du bist ja raus!“
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Am Abend legt Ben den kleinen Zahn ganz vorsichtig unter sein Kopfkissen. Dazu schiebt er einen Zettel, auf den er mit krakeligen Buchstaben geschrieben hat: „Liebe Zahnfee, Papa war heute ein Hüpffisch mit Apfelhut!“ Eigentlich will er wach bleiben, aber vom vielen Hüpfen fallen ihm sofort die Augen zu. In der Nacht huscht ein winziges Licht durchs Fenster. Die Zahnfee holt den Zahn, liest den Zettel, nimmt einen Buntstift, der fast so groß ist wie sie, und schreibt mit hochrotem Kopf.
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Am Morgen greift Ben unter sein Kissen. Der Zahn ist weg! Stattdessen liegt dort ein winziger gefalteter Brief, der ein bisschen glitzert. Ben flitzt damit zu Papa, und Papa liest vor: „Lieber Ben, ich hole jede Nacht viele Zähne ab. Aber noch nie hatte ich einen, der vor Lachen herausgefallen ist. Er ist der fröhlichste Zahn in meiner Sammlung.“
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„Da steht noch etwas“, sagt Papa. „Bitte sag deinem Papa, dass ich den Hüpffisch auch so gern gesehen hätte. Deine Zahnfee.“ Ben kichert und Papa saugt sofort die Backen ein. „Blubb!“ Da lachen sie beide so sehr, dass man Bens neue Zahnlücke ganz deutlich sieht. Und Ben weiß, mit Papa ist sogar ein sturer Zahn ein großes Abenteuer.
Über dieses personalisierte Kinderbuch
„Der Wackelzahn, der lachen musste“ ist ein Beispielbuch von Kreativbuch. Genau so ein Buch kannst du für dein eigenes Kind erstellen: mit Namen, Aussehen und bis zu fünf Charakteren, vom Geschwisterkind bis zum Haustier. Geschichte und Illustrationen entstehen dabei jedes Mal individuell neu.
Dieses Buch wurde im Stil „Sanfte Charakterwelt“ illustriert, einem von 13 Illustrationsstilen, aus denen du beim Erstellen wählen kannst.
Die Geschichte eignet sich für Kinder im Alter von 5-7 Jahren und umfasst 15 illustrierte Seiten.
Häufige Fragen zu diesem Buch
- Kann mein Kind die Hauptrolle in einem Buch wie „Der Wackelzahn, der lachen musste“ spielen?
- Ja. Du legst Name und Aussehen deines Kindes fest und kannst bis zu fünf Charaktere hinzufügen. Die Geschichte und alle Illustrationen werden individuell für dein Kind erstellt.
- In welchen Formaten gibt es ein Buch wie „Der Wackelzahn, der lachen musste“?
- Als digitales PDF zum Sofort-Download oder gedruckt als Softcover und Premium-Hardcover mit 32 Seiten in Vollfarbe. Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
- Wie lange dauert es, ein eigenes Buch zu erstellen?
- Das digitale PDF ist in etwa 15 bis 30 Minuten fertig. Gedruckte Bücher kommen ungefähr 4 bis 9 Tage nach deiner Druckfreigabe bei dir an.
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