Der Drachen und der Bernstein – Personalisiertes Kinderbuch
Ein Ostseeabenteuer über Mut, Geduld und einen ganz besonderen Fund
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„Der Drachen und der Bernstein“ zum Nachlesen
Der vollständige Text dieses Beispielbuchs – zum Vorlesen oder um ein Gefühl für Länge und Erzählstil zu bekommen.
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Der alte hellblaue Wohnwagen rumpelt über die Landstraße und klappert dabei, als würde er vor Freude mit den Zähnen klappern. Leon drückt die Nase an die Scheibe, denn er will die Ostsee unbedingt als Erster sehen. Da glitzert es zwischen den Bäumen! „Das Meer!“, ruft er. Und ganz hinten auf einer schmalen Landzunge steht ein rot-weißer Leuchtturm.
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„Da will ich hin!“, sagt Leon und zeigt mit dem ganzen Arm auf den Leuchtturm. Opa Heinz lacht. „Der ist weiter weg, als er aussieht. Aber heute Abend sehen wir ihn vom Deich aus blinken.“ Leon seufzt laut, denn bis heute Abend dauert es noch schrecklich lange. „Immer mit der Ruhe, Kapitän“, sagt Opa. „Erst kommt der Strand.“
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Kaum steht der Wohnwagen auf dem Platz hinter dem Deich, rennt Leon los. Am Strand pustet ihm der Wind so kräftig entgegen, dass er sich mit dem ganzen Körper hineinlehnen kann. „Bei dem Wind könnte man fliegen!“, ruft er. Oma Gisela klatscht in die Hände. „Fliegen vielleicht nicht“, sagt sie. „Aber wir könnten einen Drachen bauen!“
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Im kleinen Strandladen kaufen sie buntes Papier, dünne Holzstäbe, Farben und eine lange Schnur. Opa Heinz bindet die Stäbe über Kreuz und knotet so langsam und sorgfältig, dass Leon fast platzt vor Ungeduld. „Schneller, Opa!“ „Immer mit der Ruhe, Kapitän. Ein schlechter Knoten fliegt dir sonst davon.“ Oma öffnet die Farben. „Und was malen wir drauf?“
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„Eine Möwe!“, ruft Leon. „Aber eine, die frech guckt.“ Oma malt einen gelben Schnabel, zwei schlaue Augen und eine Augenbraue, die ein bisschen schief nach oben zeigt. Leon findet sie herrlich. Für den Schwanz schneiden sie rote Papierschleifen. Eine echte Möwe landet neben ihnen im Sand und starrt den Drachen an, als hätte sie noch nie etwas so Schönes gesehen.
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Dann ist es endlich so weit. Opa hält den Drachen hoch, Leon packt die Schnur und rennt gegen den Wind. Plötzlich zieht es, der Drachen hüpft, schaukelt und steigt hinauf, höher und höher, bis die Papiermöwe zwischen den echten Möwen tanzt. Leon spürt das Ziehen bis in die Schultern und ist so stolz wie lange nicht mehr. „Er fliegt! Unser Drachen fliegt!“
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Aber Leon will, dass der Drachen noch höher steigt, bis hinauf zu den Wolken. Er lässt mehr Schnur nach und noch mehr, obwohl Opa ruft: „Halt sie gut fest!“ Da fegt eine Windböe über den Strand, so stark, dass Leon stolpert. Die Schnur rutscht ihm aus den Fingern. Der Drachen schießt davon, über den Sand und hinter die Dünen.
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Leon steht da und schaut in den leeren Himmel. Er ist so enttäuscht, dass ihm die Tränen kommen, und er schämt sich auch, weil er nicht auf Opa gehört hat. „Ich wollte doch nur, dass er bis zu den Wolken fliegt“, sagt er leise. Oma Gisela legt den Arm um ihn. „Das wollte er bestimmt auch, mein Schatz. Komm, wir suchen ihn.“
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Sie laufen den Strand entlang, dorthin, wo der Wind den Drachen hingetragen hat. Unterwegs liegen überall Muscheln, weiße, rosa und gestreifte, und Leons Eimer wird immer voller. An einem Streifen aus dunklem Seetang bleibt Opa stehen. „Hier versteckt sich manchmal Bernstein“, sagt er. „Der ist ganz leicht und fühlt sich warm an, nicht kalt wie ein Stein.“
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Leon wühlt im Seetang. Ein Stein, noch ein Stein, eine Muschel. Dann liegt da etwas Kleines, Goldgelbes. Es ist leicht und warm. Leon hält es gegen die Sonne und es leuchtet wie Honig. „Bernstein!“, sagt Opa staunend. „Das ist uraltes Harz von Bäumen, in dem ganz viel Sonne steckt.“ Leon steckt seinen Schatz vorsichtig in die Hosentasche.
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Plötzlich ruft Oma: „Da! Ich erkenne meine schiefe Augenbraue!“ Am Rand der Düne, direkt neben dem Weg, hängt der Drachen in einem Sanddornbusch. Die Schnur hat sich um die stacheligen Zweige gewickelt. Und daneben sitzt die Möwe vom Strand und schaut den Papiervogel ganz verliebt an. Leon muss laut lachen. „Die denkt, das ist ihre Freundin!“
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Opa Heinz wickelt die Schnur geduldig von den Stacheln, eine Schlinge nach der anderen. Doch der Drachen selbst steckt fest. Wenn sie an ihm zerren, reißt das Papier. Leon will schon ungeduldig ziehen, da merkt er etwas: Jedes Mal, wenn eine Böe kommt, hebt sich der Drachen ein kleines Stück. „Immer mit der Ruhe“, sagt Leon. „Wir warten auf den Wind.“
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Opa staunt und Oma hält die Luft an. Leon nimmt die Schnur ganz locker in die Hand und lauscht. Dann rauscht die nächste Böe heran. „Jetzt!“, ruft Leon und zieht nur ein winziges bisschen. Der Wind fasst unter den Drachen und hebt ihn sanft aus dem Busch, ohne ein einziges Loch. Die Möwe kreischt und fliegt ein Stück neben ihrer Papierfreundin her.
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„Du hast dem Wind zugehört, Kapitän“, sagt Opa, und seine Stimme ist ganz warm. „Das muss man erst mal können.“ Oma drückt Leon so fest, dass er quiekt. „Mein schlauer Junge, du hast meine Möwe gerettet!“ Am Abend steigen die drei auf den Deich. Weit draußen fängt der Leuchtturm an zu blinken, hell und wieder dunkel und wieder hell.
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Leon holt den Bernstein aus der Tasche und hält ihn hoch. Jedes Mal, wenn das Licht vom Leuchtturm herüberblinkt, schimmert der kleine Stein golden auf. „Der ist für euch“, sagt Leon. „Da ist jetzt Sonne drin und Leuchtturmlicht und unser ganzer Tag.“ Oma und Opa nehmen ihn fest in die Mitte. „Und du, Kapitän“, sagt Opa leise, „bist unser allerschönster Fund.“
Über dieses personalisierte Kinderbuch
„Der Drachen und der Bernstein“ ist ein Beispielbuch von Kreativbuch. Genau so ein Buch kannst du für dein eigenes Kind erstellen: mit Namen, Aussehen und bis zu fünf Charakteren, vom Geschwisterkind bis zum Haustier. Geschichte und Illustrationen entstehen dabei jedes Mal individuell neu.
Dieses Buch wurde im Stil „Aquarell“ illustriert, einem von 13 Illustrationsstilen, aus denen du beim Erstellen wählen kannst.
Die Geschichte eignet sich für Kinder im Alter von 5-7 Jahren und umfasst 15 illustrierte Seiten.
Häufige Fragen zu diesem Buch
- Kann mein Kind die Hauptrolle in einem Buch wie „Der Drachen und der Bernstein“ spielen?
- Ja. Du legst Name und Aussehen deines Kindes fest und kannst bis zu fünf Charaktere hinzufügen. Die Geschichte und alle Illustrationen werden individuell für dein Kind erstellt.
- In welchen Formaten gibt es ein Buch wie „Der Drachen und der Bernstein“?
- Als digitales PDF zum Sofort-Download oder gedruckt als Softcover und Premium-Hardcover mit 32 Seiten in Vollfarbe. Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
- Wie lange dauert es, ein eigenes Buch zu erstellen?
- Das digitale PDF ist in etwa 15 bis 30 Minuten fertig. Gedruckte Bücher kommen ungefähr 4 bis 9 Tage nach deiner Druckfreigabe bei dir an.
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