Milo fährt los – Personalisiertes Kinderbuch
Mutig werden, hinfallen und wieder aufsteigen
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„Milo fährt los“ zum Nachlesen
Der vollständige Text dieses Beispielbuchs – zum Vorlesen oder um ein Gefühl für Länge und Erzählstil zu bekommen.
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Die Stützräder lagen im Gras wie zwei müde Käfer. Onkel Jan steckte den Schraubenzieher in die Jackentasche und Milo hielt sein Fahrrad ganz fest am Lenker. Im Park roch es nach nassem Laub und am Teich schnatterte eine Gans. „Heute fahre ich ohne“, sagte Milo. Er war so aufgeregt, dass er nicht stillstehen konnte.
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„Ich zeig dir erst mal, wie es geht“, sagte Onkel Jan und setzte sich auf Milos kleines Fahrrad. Es sah aus, als würde ein Bär auf einem Spielzeug reiten. Er rollte los, einen Meter, zwei Meter, und kippte dann ganz langsam zur Seite. Rums, landete er mitten in der Hecke. Milo lachte, bis ihm der Bauch wehtat.
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Onkel Jan zupfte sich Blätter aus dem Bart. „Siehst du? Hinfallen gehört dazu. Das muss man sogar üben.“ Da hatte Milo eine Idee. „Dann geben wir Punkte fürs Hinfallen, wie beim Turnen! Plumps-Punkte!“ Er hob beide Hände hoch. „Sieben Punkte für den Hecken-Plumps!“ Onkel Jan verbeugte sich, als hätte er eine Goldmedaille gewonnen.
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Jetzt war Milo dran. Er setzte den roten Helm auf und Onkel Jan hielt den Sattel fest. „Treten, treten, treten!“, rief er und rannte nebenher. Milo trat in die Pedale und das Fahrrad rollte. Aber Onkel Jan trat auf einen Haufen nasse Blätter und rutschte aus. Mit einem lauten Platsch landete er im Laub.
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Milo bremste und drehte sich um. „Neun Punkte!“, rief er. „Du bist in die Luft geflogen!“ Onkel Jan grinste aus dem Blätterhaufen heraus. „Neun? Das war mindestens eine Zehn.“ Milo schüttelte streng den Kopf. „Neun. Du bist nicht schön gelandet.“ Darüber musste Onkel Jan so lachen, dass er gleich noch mal umfiel.
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Beim nächsten Versuch wackelte Milo nach links und dann nach rechts und dann ins Gras. Es tat nicht weh, aber er ärgerte sich, weil es eben noch so gut geklappt hatte. „Und … plumps!“, rief Onkel Jan. „Wie viele Punkte, Schiedsrichter?“ Milo setzte sich auf. „Sechs. Ich war zu langsam.“ Dann stand er auf und probierte es noch einmal.
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„Du guckst immer auf deine Füße“, sagte Onkel Jan. „Schau nach vorn, dann fährt das Fahrrad auch nach vorn.“ Er machte es vor und lief mit gesenktem Kopf über den Weg, immer auf seine Schuhe starrend. Er lief geradewegs bis an den Teich und stand mit einem Fuß im Wasser. Die Gans schnatterte empört. „Acht Punkte!“, rief Milo.
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Danach klappte es immer besser. Milo fuhr ein paar Meter ganz allein, dann noch ein paar mehr. Doch hinter dem Teich ging der Weg einen kleinen Hügel hinunter. Das Fahrrad wurde schnell, viel zu schnell. Milo bekam Angst, ließ den Lenker wackeln und purzelte ins weiche Gras. Das Fahrrad schepperte neben ihm zu Boden.
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Milo saß im Gras und sein Herz klopfte wild. Weh tat nichts, aber er hatte sich furchtbar erschrocken. „Ich will nicht mehr“, sagte er leise. Onkel Jan kniete sich neben ihn und legte den Arm um ihn. „Das war ein großer Schreck, was?“, sagte er. „Ich bleibe hier bei dir, so lange du willst. Und das Fahrrad wartet auch.“
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Eine Weile saßen sie still nebeneinander. Die Gans watschelte vorbei und guckte neugierig. Dann sagte Milo: „Ich weiß was! Du stellst dich immer ein Stück weiter vorn hin. Wenn ich dich anschaue, gucke ich nicht auf meine Füße.“ Onkel Jan staunte. „Ich werde dein Leuchtturm?“ Milo nickte. „Ein Leuchtturm, der winkt.“
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Onkel Jan stellte sich an die nächste Kurve und winkte mit beiden Armen wie eine Windmühle. Milo atmete tief ein. Diesmal hielt niemand den Sattel. Er stieß sich ab, trat in die Pedale und schaute nur auf Onkel Jan. Das Fahrrad wackelte ein bisschen, aber es fuhr. Hinter ihm watschelte die Gans aufgeregt hinterher.
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Gerade als Milo an ihm vorbeifuhr, rannte Onkel Jan zur nächsten Stelle los. Dabei stolperte er über seinen eigenen Schnürsenkel und landete kopfüber im Laub. Milo musste lachen, aber er fiel nicht. Er fuhr einfach weiter! „Acht Punkte!“, rief er über die Schulter. „Und ich hab dabei nicht mal angehalten!“
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Dann kam der Hügel. Milo spürte die Angst wieder in seinem Bauch. Onkel Jan hatte sich längst aus dem Laub gerappelt und war quer über die Wiese gerannt, mitten durch die Abkürzung, die der Weg in einem großen Bogen umfuhr. Jetzt stand er schon unten am Fuß des Hügels, noch vor Milo, mit Laub im Dutt, und winkte. Milo hielt den Blick auf ihn gerichtet, ließ die Hände fest am Lenker und rollte hinunter. Der Wind sauste ihm um die Ohren. Er war mutig und er schaffte es. Unten trat er weiter, immer weiter.
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Am Ende des Weges lagen die zwei Stützräder im Gras. Milo bremste genau daneben. Eine ganze Runde, ganz allein! Onkel Jan kam angerannt und hob ihn samt Helm in die Luft. „Mit Hügel und Gans und allem! Du bist einfach weitergefahren, obwohl du Angst hattest.“ Milo strahlte. „Wie viele Plumps-Punkte?“ „Null“, sagte Onkel Jan. „Dafür gibt es tausend Milo-Punkte.“
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Sie setzten sich zusammen auf die Bank, das Fahrrad lehnte daneben. Milo zupfte Onkel Jan ein Blatt nach dem anderen aus dem Bart. „Zu Hause erzähle ich Mama alles“, sagte er. „Auch das mit deinem nassen Schuh.“ Onkel Jan lachte und drückte ihn fest an sich. „Erzähl ihr vor allem, wie stolz ich auf dich bin.“
Über dieses personalisierte Kinderbuch
„Milo fährt los“ ist ein Beispielbuch von Kreativbuch. Genau so ein Buch kannst du für dein eigenes Kind erstellen: mit Namen, Aussehen und bis zu fünf Charakteren, vom Geschwisterkind bis zum Haustier. Geschichte und Illustrationen entstehen dabei jedes Mal individuell neu.
Dieses Buch wurde im Stil „3D-Filmglanz“ illustriert, einem von 13 Illustrationsstilen, aus denen du beim Erstellen wählen kannst.
Die Geschichte eignet sich für Kinder im Alter von 5-7 Jahren und umfasst 15 illustrierte Seiten.
Häufige Fragen zu diesem Buch
- Kann mein Kind die Hauptrolle in einem Buch wie „Milo fährt los“ spielen?
- Ja. Du legst Name und Aussehen deines Kindes fest und kannst bis zu fünf Charaktere hinzufügen. Die Geschichte und alle Illustrationen werden individuell für dein Kind erstellt.
- In welchen Formaten gibt es ein Buch wie „Milo fährt los“?
- Als digitales PDF zum Sofort-Download oder gedruckt als Softcover und Premium-Hardcover mit 32 Seiten in Vollfarbe. Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
- Wie lange dauert es, ein eigenes Buch zu erstellen?
- Das digitale PDF ist in etwa 15 bis 30 Minuten fertig. Gedruckte Bücher kommen ungefähr 4 bis 9 Tage nach deiner Druckfreigabe bei dir an.
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