Ein Stern für Weihnachten – Personalisiertes Kinderbuch
Eine herzerwärmende Geschichte über Teilen, Zusammenhalt und eine besondere Einladung
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„Ein Stern für Weihnachten“ zum Nachlesen
Der vollständige Text dieses Beispielbuchs – zum Vorlesen oder um ein Gefühl für Länge und Erzählstil zu bekommen.
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Lina steht auf dem Küchenstuhl und hat schon zum dritten Mal ein Stück Teig stibitzt. „Lina“, sagt Oma Hilde und schmunzelt, „wenn du so weiter naschst, backen wir am Ende Luftplätzchen.“ Lina kichert mit vollem Mund. Morgen ist Heiligabend, und heute wird gebacken!
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Oma Hilde hat eine Regel. „Eins für den Teller, eins für Lina“, sagt sie und legt das erste Herz aufs Blech. Lina findet diese Regel großartig. Nur zählt sie ein bisschen schneller als Oma, und darum bleibt das Blech verdächtig leer.
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Da schaut Lina aus dem Fenster. Drüben trägt Herr Brandt ein kleines Tannenbäumchen ins Haus, ganz allein. „Herr Brandt feiert dieses Jahr Weihnachten ohne Besuch“, sagt Oma Hilde leise. Lina wird es eng im Bauch, denn Weihnachten ohne jemanden klingt so still wie eine leere Küche.
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Lina legt die Ausstechform weg. „Dann backen wir ihm einen ganzen Teller voll“, sagt sie. „Und einen riesengroßen Stern dazu. Der sagt: Komm zu uns!“ Oma Hilde ist so gerührt, dass sie Lina einen Kuss auf die mehlige Stirn gibt. „Du hast ein Herz so groß wie ein Backblech.“
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Den großen Stern schneidet Lina mit einem stumpfen Messer aus, und Oma Hilde führt dabei ihre Hand. Er wird ein bisschen schief, mit einer dicken Zacke und einer dünnen. „Der ist genau richtig“, sagt Oma Hilde. „Ein gerader Stern wäre doch langweilig.“ Dann schiebt sie das Blech in den Ofen.
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Warten ist schwer. Lina drückt die Nase an die Ofentür. „Sind sie schon fertig?“ „Noch nicht.“ „Und jetzt?“ „Jetzt immer noch nicht“, lacht Oma Hilde. Lina hüpft von einem Bein aufs andere, bis die ganze Küche nach Zimt und Butter duftet.
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Endlich holt Oma Hilde das Blech heraus und stellt es zum Abkühlen auf den Tisch. Doch Lina kann nicht warten und schiebt schnell den Pfannenwender unter den großen Stern. Knack! Er bricht mitten durch. Lina ist so enttäuscht, dass ihr die Tränen kommen. Ausgerechnet der Einladungsstern!
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Oma Hilde nimmt sie fest in den Arm. „Ach, mein Schatz. Kaputte Sterne schmecken genauso gut wie heile“, sagt sie. Lina schnieft und schaut die beiden Hälften an. Eine hat die dicke Zacke, die andere die dünne. Da hat sie plötzlich eine Idee.
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„Eine Hälfte kriegt Herr Brandt“, ruft Lina, „und eine bleibt bei uns! Wenn er morgen kommt, bringt er seine mit, und dann ist der Stern wieder ganz.“ Oma Hilde lacht laut. „Das ist die schönste Einladung, die ich kenne.“ Mit Zuckerguss malt sie eine Sechs darauf, denn um sechs geht es los.
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Dann legen sie die Plätzchen auf einen Teller. Eins für den Teller, eins für Lina, aber diesmal kommen tapfer mehr auf den Teller als in Linas Mund. Ganz oben liegt die Sternhälfte mit der dünnen Zacke. Oma Hilde zieht Lina die Mütze auf, und los geht es.
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Draußen knirscht der Schnee unter den Stiefeln. Oma Hilde hält Linas Hand, und Lina hält den Teller ganz gerade. An der Haustür drüben drückt sie auf die Klingel. Nichts. Sie klingelt noch einmal und ruft: „Hallo, hier ist Weihnachtspost!“ Da geht die Tür auf.
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Herr Brandt schaut auf den Teller und dann auf Lina. „Für mich?“, fragt er. Lina nickt und zeigt auf die Sternhälfte. „Das ist eine Einladung. Sie müssen morgen kommen, sonst bleibt unser Stern kaputt.“ Herr Brandt zögert. „Ich will euch an Heiligabend doch nicht stören.“
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„Sie stören nicht“, sagt Lina ganz ernst. „Ohne Sie fehlt doch die Hälfte.“ Da lächelt Herr Brandt so warm, dass Lina vor Stolz fast platzt. „Dann komme ich“, sagt er. „Und auf meine Hälfte passe ich gut auf, versprochen.“ Er hält sie in beiden Händen, als wäre sie aus Glas.
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Am Heiligabend klingelt es pünktlich um sechs. Im Wohnzimmer leuchten schon die Lichter am Baum. Herr Brandt hat ein rotes Band um seine dünne Zacke gebunden. „Damit unser Stern an den Baum kann“, sagt er. Oma Hilde klebt die beiden Hälften mit Zuckerguss zusammen, und Lina hängt den schiefen Stern an einen Zweig, gleich neben ein warm leuchtendes Licht.
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Jetzt ist der Stern wieder ganz, und er ist der schönste am ganzen Baum. Herr Brandt nimmt ein Plätzchen vom Teller und reicht es Lina. „Eins für den Teller, eins für Lina“, sagt er leise. „Danke, dass ich dazugehören darf.“ Lina kuschelt sich an Oma Hilde, und ihr Herz ist so warm wie frische Plätzchen.
Über dieses personalisierte Kinderbuch
„Ein Stern für Weihnachten“ ist ein Beispielbuch von Kreativbuch. Genau so ein Buch kannst du für dein eigenes Kind erstellen: mit Namen, Aussehen und bis zu fünf Charakteren, vom Geschwisterkind bis zum Haustier. Geschichte und Illustrationen entstehen dabei jedes Mal individuell neu.
Dieses Buch wurde im Stil „3D-Filmglanz“ illustriert, einem von 13 Illustrationsstilen, aus denen du beim Erstellen wählen kannst.
Die Geschichte eignet sich für Kinder im Alter von 3-5 Jahren und umfasst 15 illustrierte Seiten.
Häufige Fragen zu diesem Buch
- Kann mein Kind die Hauptrolle in einem Buch wie „Ein Stern für Weihnachten“ spielen?
- Ja. Du legst Name und Aussehen deines Kindes fest und kannst bis zu fünf Charaktere hinzufügen. Die Geschichte und alle Illustrationen werden individuell für dein Kind erstellt.
- In welchen Formaten gibt es ein Buch wie „Ein Stern für Weihnachten“?
- Als digitales PDF zum Sofort-Download oder gedruckt als Softcover und Premium-Hardcover mit 32 Seiten in Vollfarbe. Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
- Wie lange dauert es, ein eigenes Buch zu erstellen?
- Das digitale PDF ist in etwa 15 bis 30 Minuten fertig. Gedruckte Bücher kommen ungefähr 4 bis 9 Tage nach deiner Druckfreigabe bei dir an.
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