Das Rätsel der ausgepusteten Kürbisse – Personalisiertes Kinderbuch
Ein kniffliger Halloween-Fall mit Köpfchen, Mut und einem kleinen Hunger
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„Das Rätsel der ausgepusteten Kürbisse“ zum Nachlesen
Der vollständige Text dieses Beispielbuchs – zum Vorlesen oder um ein Gefühl für Länge und Erzählstil zu bekommen.
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Auf jeder Treppe in Oskars Straße leuchtete ein Kürbis, und jeder hatte ein anderes Gesicht: Einer grinste, einer schielte, und einer streckte frech die Zunge heraus. Oskar rückte seine Augenklappe zurecht und zupfte am gestreiften Piratenhemd. Neben ihm flatterte Emil in seinem weißen Gespensterkostüm und knipste die Taschenlampe an. „Buuuh!“, machte er. „Ich bin das gruseligste Gespenst der ganzen Straße!“ „Du bist das einzige“, sagte Oskar und grinste.
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Heute durften die beiden zusammen von Tür zu Tür ziehen, bis zur alten Kastanie am Ende der Straße. Unterwegs schob Oskar die Augenklappe kurz auf das andere Auge und wieder zurück. „Weißt du, warum Piraten so was tragen?“, fragte er. „Ein Auge bleibt immer im Dunkeln. Wenn sie unter Deck gehen, tauschen sie und sehen trotzdem alles.“ Emil staunte. „Und ich dachte, die sind alle beim Säbelfechten zu langsam gewesen.“
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Da hörten sie hinter sich ein leises Fffft. Der Kürbis mit der Zunge war dunkel. „Wind“, meinte Emil, doch kein einziges Blatt bewegte sich. Fffft, da ging der schielende aus, dann der grinsende. Vor seiner Tür stand Herr Winkler, der alle Kürbisse geschnitzt hatte. „Drei Tage hab ich geschnitzt, und in jeden hab ich zum Schluss Kerne gestreut, damit es drinnen glitzert“, sagte er traurig. „Wer pustet mir bloß meine Kürbisse aus?“ Dann ging er hinein, um Streichhölzer zu suchen.
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Oskar spürte das Kribbeln im Bauch, das er immer bei einem Rätsel bekam, und dazu ein bisschen Ärger, weil Herr Winkler so traurig gewesen war. „Das finden wir heraus“, sagte er. Emil hob die Taschenlampe wie ein Schwert. „Der Pirat und das Gespenst übernehmen den Fall!“ Dann senkte er die Stimme. „Ich weiß schon, wer es war. Ein echtes Gespenst. Ein Kollege von mir, der neidisch auf die schönen Kürbisse ist.“
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Oskar glaubte nicht an neidische Gespenster. Er ging zum schielenden Kürbis und sah sich alles genau an. Der Deckel lag ein kleines bisschen schief. Vorsichtig hob er ihn an. Die Kerze darin war noch warm, aber etwas fehlte. „Hier sind keine Kerne mehr drin“, sagte Oskar langsam. „Herr Winkler hat doch in jeden welche gestreut.“ „Mein Kollege hat eben Hunger“, sagte Emil.
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Plötzlich stand Emil ganz still, so still, wie nur ein Gespenst stehen kann, und hob einen Finger. Knack. Knack-knack. „Da isst jemand Chips“, flüsterte er. „Oder Gespensterknochen.“ Er ließ den Strahl der Taschenlampe über den Gehweg wandern, und da lagen sie: winzige, aufgeknackte Kürbiskernschalen, eine ganze Spur. „Emil, deine Ohren sind der Wahnsinn“, sagte Oskar.
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Die Spur führte bis unter eine Hecke. Dort saß ein Schatten, und zwei gelbe Augen funkelten. „Die Katze!“, rief Emil. Es war Mitternacht, die schwarze Katze, die immer in den Vorgärten herumstreifte, und Emil fand, dass sie ziemlich schuldig aussah. „Fall gelöst“, verkündete er stolz. „Mitternacht pustet die Kürbisse aus.“ Mitternacht gähnte nur. Oskar kniete sich hin und runzelte die Stirn, denn irgendetwas passte nicht.
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„Katzen fressen keine Kürbiskerne“, sagte Oskar. „Und schau dir die Deckel an.“ Beim nächsten dunklen Kürbis war der Deckel nur einen schmalen Spalt verschoben. „Da passt Mitternacht nie durch, nicht mal mit dem Kopf.“ Emil war enttäuscht, weil er den Fall so gern gelöst hätte. Doch dann wurde er wieder neugierig. „Also ist es etwas ganz Kleines mit großem Hunger. Aber wer pustet die Kürbisse aus?“
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Fffft! Diesmal ganz nah, direkt neben Herrn Winklers Garten. Die beiden rannten los, und im Licht der Taschenlampe sahen sie gerade noch einen buschigen roten Schwanz, der über den Kürbisrand wischte, mitten über die Flamme. Schon war er verschwunden. Oskar blieb wie angewurzelt stehen. „Der Schwanz!“, rief er. „Da pustet gar keiner! Der Schwanz fächelt die Kerzen aus!“
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Jetzt fügte sich in Oskars Kopf alles zusammen, und der Stolz darüber fühlte sich an wie ein Feuerwerk im Bauch. Kleine Pfoten, Hunger auf Kerne, ein buschiger roter Schwanz und die alte Kastanie gleich am Ende der Straße. „Es ist ein Eichhörnchen“, sagte er. „Es sammelt Vorräte für den Winter, und Herrn Winklers Kürbisse sind für es die beste Speisekammer der Welt.“ Emil klatschte. „Ein Kürbisdieb mit Puschelschwanz!“
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Doch dann hörten sie ein neues Geräusch. Es kam aus dem riesigen Kürbis vor Herrn Winklers Tür. Tock. Kratz, kratz. Der Deckel saß fest und gerade obendrauf, und die Kerze darin war längst aus. Hinter den Zahnlücken des Kürbismunds bewegte sich etwas. „Es ist da drin gefangen“, flüsterte Emil, und auf einmal tat ihm das kleine Tier richtig leid. „Der Deckel ist hinter ihm zugefallen.“
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Emil wollte hineinleuchten, aber Oskar hielt ihn sanft am Arm fest. „Nicht. Das helle Licht macht ihm Angst.“ Dann tauschte er die Augenklappe auf das andere Auge, wie ein echter Pirat unter Deck. Das Auge, das die ganze Zeit im Dunkeln gewesen war, sah durch den Kürbismund alles ganz deutlich: ein zitterndes Eichhörnchen mit Backen so dick wie Murmeln, das sich vergeblich durch die Zahnlücken zwängte.
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„Es hat sich die Backen zu voll gestopft“, sagte Oskar. „Durch den Mund passt es nicht mehr. Aber durch den Deckel, da, wo es reingekommen ist.“ „Warte“, sagte Emil. „Wenn es sich erschreckt, springt es dir an die Nase.“ Er beugte sich vor und summte ein tiefes, ganz sanftes „Huuuh“, wie ein Gespenst, das ein Schlaflied singt. Drinnen hörte das Kratzen auf. Ganz behutsam hob Oskar den Deckel an.
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Mit einem Satz sprang das Eichhörnchen heraus, flitzte über den Rasen und hinauf in die alte Kastanie. Oben drehte es sich um und keckerte. Herr Winkler stand mit den Streichhölzern in der Tür und hatte alles gesehen. „Ein Eichhörnchen!“, rief er lachend. „Ihr zwei habt heute mehr Grips bewiesen als die ganze Straße zusammen.“ Emil hatte noch eine Idee: „Stellen Sie ihm doch eine eigene Schüssel Kerne unter den Baum!“
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Bald leuchtete jeder Kürbis wieder, und unter der Kastanie knackte das Eichhörnchen zufrieden aus seiner eigenen Schüssel. Oskar und Emil saßen auf der Gartenmauer und teilten ihre Süßigkeiten. „Und, wer pustet jetzt die Kürbisse aus?“, fragte Emil. „Keiner“, sagte Oskar. „Der hat jetzt seine eigene Speisekammer.“ Gleich würde Oskar zu Hause Mama alles erzählen. Doch erst stieß er seine Schulter an Emils Gespensterschulter. „Bester Fall. Bester Freund.“
Über dieses personalisierte Kinderbuch
„Das Rätsel der ausgepusteten Kürbisse“ ist ein Beispielbuch von Kreativbuch. Genau so ein Buch kannst du für dein eigenes Kind erstellen: mit Namen, Aussehen und bis zu fünf Charakteren, vom Geschwisterkind bis zum Haustier. Geschichte und Illustrationen entstehen dabei jedes Mal individuell neu.
Dieses Buch wurde im Stil „Malerisches Kinderbuch“ illustriert, einem von 13 Illustrationsstilen, aus denen du beim Erstellen wählen kannst.
Die Geschichte eignet sich für Kinder im Alter von 7-9 Jahren und umfasst 15 illustrierte Seiten.
Häufige Fragen zu diesem Buch
- Kann mein Kind die Hauptrolle in einem Buch wie „Das Rätsel der ausgepusteten Kürbisse“ spielen?
- Ja. Du legst Name und Aussehen deines Kindes fest und kannst bis zu fünf Charaktere hinzufügen. Die Geschichte und alle Illustrationen werden individuell für dein Kind erstellt.
- In welchen Formaten gibt es ein Buch wie „Das Rätsel der ausgepusteten Kürbisse“?
- Als digitales PDF zum Sofort-Download oder gedruckt als Softcover und Premium-Hardcover mit 32 Seiten in Vollfarbe. Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
- Wie lange dauert es, ein eigenes Buch zu erstellen?
- Das digitale PDF ist in etwa 15 bis 30 Minuten fertig. Gedruckte Bücher kommen ungefähr 4 bis 9 Tage nach deiner Druckfreigabe bei dir an.
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