Der verlorene Nikolausstern – Personalisiertes Kinderbuch

Wie Lachen, Liebe und ein Eisbild den Nikolaus leuchten lassen

Stil: Malerisches KinderbuchDiesen Stil verwenden
Buchcover von „Der verlorene Nikolausstern“
Kreativbuch
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„Der verlorene Nikolausstern“ zum Nachlesen

Der vollständige Text dieses Beispielbuchs – zum Vorlesen oder um ein Gefühl für Länge und Erzählstil zu bekommen.

Seite 1

Am Abend vor dem Nikolaustag standen zwei frisch geputzte Stiefel an der Haustür, ein großer und ein kleiner. Mama hatte längst Gute Nacht gesagt, doch Lea hatte einen Plan. „Heute bleiben wir wach, bis wir den Nikolaus sehen“, flüsterte sie. Noel hüpfte auf ihrem Bett auf und ab. „Ich bleib ganz, ganz lange wach!“, rief er so laut, dass Lea ihm schnell die Hand vor den Mund hielt.

Seite 2

Sie kuschelten sich mit einer Decke ans Fenster. Lea zählte die Sterne über den Dächern, weil Zählen wach hält, wie sie fand. Noel zählte mit, aber bei ihm kam nach drei immer gleich zehn, und dann mussten beide kichern. „Noel, bist du noch wach?“, fragte Lea. „Hellwach!“, rief Noel und riss die Augen auf, so weit er nur konnte.

Seite 3

Da geschah etwas Seltsames. Einer der Sterne begann zu wackeln. Er rutschte vom Himmel, purzelte über das Nachbardach und landete mit einem leisen Plopp im Schnee auf dem Fensterbrett. Dort lag er und leuchtete nur noch ganz schwach, wie eine Kerze, die gleich ausgeht. Dann klopfte es an die Scheibe, dreimal und ganz zaghaft.

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Seite 4

Lea öffnete das Fenster einen Spalt, und der kleine Stern hüpfte herein. „Hatschi!“, nieste er, und ein paar Funken flogen auf die Decke. „Entschuldigung. Ich bin Flimmer, der Nikolausstern. Jedes Jahr leuchte ich dem Nikolaus den Weg zu allen Stiefeln. Aber heute hat mich der Wind vom Himmel gepustet, und jetzt geht mein Licht aus.“

Seite 5

Lea erschrak. Ohne Flimmer würde der Nikolaus im Dunkeln herumirren, und alle Stiefel blieben leer, ihrer und Noels und die von allen Kindern in der Stadt. „Wie bekommst du dein Licht zurück?“, fragte sie. Flimmer seufzte. „Sterne leuchten nur von Dingen, die man nicht kaufen kann.“ Lea dachte nach. Was konnte das bloß sein?

Seite 6

Noel wusste es auch nicht, aber er wollte den Stern unbedingt halten. Vorsichtig nahm er Flimmer in beide Hände. Der Stern war warm und kribbelte so sehr, dass Noel laut losprusten musste. Er lachte und lachte, und mit jedem Lacher wurde Flimmer ein kleines bisschen heller. „Noel!“, rief Lea. „Dein Lachen kann man nicht kaufen. Mach weiter!“

Seite 7

Also gab Lea dem Stern eine Umarmung, ganz sanft, und Noel drückte ihm einen dicken Kuss auf die Spitze. „Ein Bussi für den Stern!“ Flimmer leuchtete heller. Doch dann flackerte er wieder, und sein Licht wurde schwächer. „Es reicht noch nicht bis zum Himmel“, sagte er leise. Da wurde Lea die Sorge ganz kalt und schwer im Bauch.

Seite 8

Noel gähnte so laut, dass Flimmer zitterte. „Noel, bist du noch wach?“, fragte Lea. „Nur noch ein bisschen hellwach“, murmelte er. Lea sah zum Fenster und dachte so fest nach wie noch nie. Die Scheibe war voller Eisblumen, weiß und glitzernd. Da hatte sie eine Idee. „Wir malen dem Nikolaus ein Bild! So eins kann man nirgends kaufen.“

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Lea hauchte gegen die Scheibe und malte mit dem Finger einen Nikolaus mit langem Stab und großem Sack. Noel malte einen Esel daneben, mit Ohren, die viel zu lang waren, und lachte schon wieder über sich selbst. Dann kam ein Stiefel dazu, dann noch einer, und ganz oben malten sie zusammen einen Stern. Mit jedem Strich glitzerte das Eis ein bisschen mehr.

Seite 10

Plötzlich leuchtete das ganze Bild silbern und golden, und Flimmer strahlte so hell, dass das Zimmer aussah wie am Tag. „So hell war ich noch nie!“, jubelte er. Dann wurde er leiser. „Eins muss ich euch noch sagen. Der Nikolaus geht nur in Häuser, in denen die Kinder schlafen.“ Da war Lea richtig enttäuscht, denn ihr ganzer schöner Plan war dahin.

Seite 11

Doch dann dachte sie an all die leeren Stiefel in der Stadt, die heute Nacht noch gefüllt werden wollten. „Dann schlafen wir eben“, sagte sie fest. „Aber vorher winken wir dir.“ Flimmer hüpfte aufs Fensterbrett, sauste hinaus in die kalte Nacht und zog eine leuchtende Spur über die verschneiten Dächer, wie ein goldener Weg.

Seite 12

Am Ende der Straße tauchte jemand auf: ein Mann mit langem Stab, einem schweren Sack und einem Esel, der genauso lange Ohren hatte wie der auf ihrem Bild. Er folgte Flimmers Licht, blieb stehen und sah zu ihrem Fenster hinauf. Dann hob er seinen Stab und winkte. Lea und Noel winkten zurück, und Lea war so glücklich, dass sie fast platzte.

Seite 13

Flimmers Licht trug eine tiefe, freundliche Stimme bis zu ihnen hinauf. „Ein Lachen, eine Umarmung, ein Kuss und ein Bild aus Eisblumen“, sagte der Nikolaus. „So viel Licht hat mir noch niemand geschenkt. Danke, Lea. Danke, Noel. Und jetzt ab ins Bett mit euch!“ Noel kicherte vor Freude. „Er kennt unsere Namen!“

Seite 14

Lea schloss das Fenster und deckte Noel gut zu. „Dein Lachen hat den Stern wieder angezündet“, sagte sie stolz. Noel kuschelte sich an sie. „Und dein Bild hat ihn fliegen lassen.“ Draußen funkelte Flimmer über dem Dach, heller als alle anderen Sterne, und das Eisbild an der Scheibe glitzerte leise weiter.

Seite 15

Es war ganz still im Haus. „Lea, bist du noch wach?“, flüsterte Noel. „Nur noch ein ganz kleines bisschen“, flüsterte Lea zurück. Dann wurden ihre Augen immer schwerer, und bald schliefen beide tief und fest. Erst jetzt knarrte unten an der Haustür leise etwas, und zwei Stiefel wurden ein wenig schwerer. Morgen früh würden sie Mama alles erzählen. Aber jetzt hielt Lea die Hand ihres kleinen Bruders, und das war das Allerschönste an dieser Nacht.

Über dieses personalisierte Kinderbuch

„Der verlorene Nikolausstern“ ist ein Beispielbuch von Kreativbuch. Genau so ein Buch kannst du für dein eigenes Kind erstellen: mit Namen, Aussehen und bis zu fünf Charakteren, vom Geschwisterkind bis zum Haustier. Geschichte und Illustrationen entstehen dabei jedes Mal individuell neu.

Dieses Buch wurde im Stil „Malerisches Kinderbuch“ illustriert, einem von 13 Illustrationsstilen, aus denen du beim Erstellen wählen kannst.

Die Geschichte eignet sich für Kinder im Alter von 5-7 Jahren und umfasst 15 illustrierte Seiten.

Häufige Fragen zu diesem Buch

Kann mein Kind die Hauptrolle in einem Buch wie „Der verlorene Nikolausstern“ spielen?
Ja. Du legst Name und Aussehen deines Kindes fest und kannst bis zu fünf Charaktere hinzufügen. Die Geschichte und alle Illustrationen werden individuell für dein Kind erstellt.
In welchen Formaten gibt es ein Buch wie „Der verlorene Nikolausstern“?
Als digitales PDF zum Sofort-Download oder gedruckt als Softcover und Premium-Hardcover mit 32 Seiten in Vollfarbe. Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
Wie lange dauert es, ein eigenes Buch zu erstellen?
Das digitale PDF ist in etwa 15 bis 30 Minuten fertig. Gedruckte Bücher kommen ungefähr 4 bis 9 Tage nach deiner Druckfreigabe bei dir an.

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Text und Illustrationen dieses Buches wurden mit KI erstellt.