Stark wie ein Baum – Personalisiertes Kinderbuch
Mein erstes Training mit Papa
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„Stark wie ein Baum“ zum Nachlesen
Der vollständige Text dieses Beispielbuchs – zum Vorlesen oder um ein Gefühl für Länge und Erzählstil zu bekommen.
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Paul liebte das Gym seines Vaters. Es roch nach Leder und Schweiß, und überall hingen bunte Boxsäcke von der Decke.
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Jeden Samstag durfte Paul mitkommen und zuschauen, wie Papa die großen Kinder trainierte. Paul setzte sich immer auf die kleine Bank an der Wand und schaute mit großen Augen zu.
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Die Kämpfer sprangen auf den Zehenspitzen. Sie schlugen mit den Fäusten und traten mit den Beinen so schnell, dass Paul kaum hinsehen konnte.
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Sein Herz hüpfte jedes Mal, wenn Papa laut rief: „Gut so! Knie hoch! Nochmal!“
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„Papa“, fragte Paul eines Tages, „darf ich das auch lernen?" Papa lachte warm und kniete sich hin, damit er Paul in die Augen sehen konnte.
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„Du fragst mich das schon seit einem Jahr“, sagte er. „Ich glaube, jetzt bist du groß genug. Was meinst du?“ Paul nickte so heftig, dass ihm fast schwindelig wurde.
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Am nächsten Samstag kam Paul nicht zur Bank. Papa führte ihn mitten in den Raum, direkt auf die weiche Matte.
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Die anderen Kämpfer trainierten hinten am Sack. Paul stand ganz allein mit Papa in der Mitte und fühlte sich sehr klein, aber auch sehr mutig.
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„Zuerst die Füße“, sagte Papa. Er stellte sich breit hin, ein Fuß vorne, einer hinten. „So steht man beim Thaiboxen. Das nennt sich die Kampfstellung. Mach es mir nach.“
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Paul versuchte es. Er stellte einen Fuß vor, aber irgendwie fühlte es sich wackelig an. Papa legte ihm sanft eine Hand auf die Schulter. „Knie ein bisschen beugen. Ja, genau so. Jetzt bist du stabil wie ein Baum.“ Paul grinste. Er war ein Baum.
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Dann zeigte Papa, wie man die Fäuste hält. Die Hände hoch, das Kinn runter. Paul probierte es, aber seine Arme wurden schnell müde. „Papa, das ist anstrengend“, stöhnte er. „Ja“, sagte Papa und lächelte. „Deshalb üben wir. Komm, wir gehen zum Boxsack.“
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Der kleine rote Sack hing ganz hinten im Gym, nicht so hoch wie die anderen. Papa hatte ihn extra für Paul aufgehängt. Paul ballte die Fäuste und schlug zu. Bumm! Der Sack schwang kaum. „Ich treffe ihn gar nicht richtig“, sagte Paul und runzelte die Stirn.
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„Du triffst ihn schon“, sagte Papa ruhig. „Aber du drückst nur. Schlag aus der Schulter heraus. Dreh dich ein bisschen mit. Ich zeige es dir.“ Papa machte es langsam vor. Schulter dreht sich, Faust schnellt vor, Sack schwingt. Paul schaute ganz genau hin.
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Dann versuchte er es nochmal. Bumm! Der Sack schwang diesmal ein gutes Stück. „Das war ein richtiger Schlag!“, rief Papa. Paul strahlte. Er schlug nochmal. Und nochmal.
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Aber beim fünften Versuch verlor er das Gleichgewicht und stolperte einen Schritt zur Seite. Er fing sich schnell wieder ab, aber seine Wangen wurden rot. „Nicht schlimm“, sagte Papa sofort. „Das Gleichgewicht zu halten ist das Schwerste. Das braucht Zeit.“
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Paul biss sich auf die Lippe. Er wollte es aber jetzt schon können. Einen Moment lang fragte er sich, ob er vielleicht doch noch zu klein dafür war. Doch dann atmete er einmal tief durch und stellte die Füße neu.
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Er versuchte es noch einmal, diesmal ganz langsam. Er stellte die Füße wie Papa gezeigt hatte, beugte die Knie, und schlug dann ruhig zu. Kein Stolpern diesmal. „Siehst du?“, sagte Papa leise. „Langsam zuerst. Dann schnell.“
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Sie übten noch lange. Papa hielt die Pratzen, flache Polster, die Paul von der Wand her schon oft beobachtet hatte, und Paul schlug darauf. Links, rechts, links. Es machte ein tolles Klatschen, und jedes Mal wenn Paul traf, nickte Papa zufrieden.
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Gegen Ende waren Pauls Arme müde und seine Beine schwer. Er ließ die Fäuste sinken und atmete tief durch. „Papa“, keuchte er, „ist das immer so anstrengend?“
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„Am Anfang schon“, sagte Papa. Er hockte sich hin und sah Paul direkt an. „Aber weißt du, was ich heute gesehen habe? Du bist hingefallen und aufgestanden. Du hast nicht aufgehört. Das ist wichtiger als ein perfekter Schlag.“ Paul dachte kurz nach. Dann lachte er leise. „Ich bin gar nicht hingefallen. Ich habe nur ein bisschen geschwankt.“ Papa lachte laut und zog Paul in eine Umarmung.
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Auf dem Heimweg hielten sie Hand in Hand. Paul schaute auf seine kleinen Hände. Die Finger kribbelten noch ein bisschen von den Schlägen. „Darf ich nächste Woche wieder trainieren?“, fragte er. „Jeden Samstag“, sagte Papa.
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Paul drückte die Hand seines Vaters fester. Durch die Turnhallenfenster fiel das warme Abendlicht auf die Straße. Er freute sich jetzt schon auf nächste Woche.
Über dieses personalisierte Kinderbuch
„Stark wie ein Baum“ ist ein Beispielbuch von Kreativbuch. Genau so ein Buch kannst du für dein eigenes Kind erstellen: mit Namen, Aussehen und bis zu fünf Charakteren, vom Geschwisterkind bis zum Haustier. Geschichte und Illustrationen entstehen dabei jedes Mal individuell neu.
Dieses Buch wurde im Stil „Anime-Stil“ illustriert, einem von 13 Illustrationsstilen, aus denen du beim Erstellen wählen kannst.
Die Geschichte eignet sich für Kinder im Alter von 5-7 Jahren und umfasst 22 illustrierte Seiten.
Häufige Fragen zu diesem Buch
- Kann mein Kind die Hauptrolle in einem Buch wie „Stark wie ein Baum“ spielen?
- Ja. Du legst Name und Aussehen deines Kindes fest und kannst bis zu fünf Charaktere hinzufügen. Die Geschichte und alle Illustrationen werden individuell für dein Kind erstellt.
- In welchen Formaten gibt es ein Buch wie „Stark wie ein Baum“?
- Als digitales PDF zum Sofort-Download oder gedruckt als Softcover und Premium-Hardcover mit 32 Seiten in Vollfarbe. Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
- Wie lange dauert es, ein eigenes Buch zu erstellen?
- Das digitale PDF ist in etwa 15 bis 30 Minuten fertig. Gedruckte Bücher kommen ungefähr 4 bis 9 Tage nach deiner Druckfreigabe bei dir an.
Text und Illustrationen dieses Buches wurden mit KI erstellt.