Sterne greifen – Personalisiertes Kinderbuch

Ein Abenteuer im Weltall

Stil: Sanfte CharakterweltDiesen Stil verwenden
Buchcover von „Sterne greifen“
Kreativbuch
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„Sterne greifen“ zum Nachlesen

Der vollständige Text dieses Beispielbuchs – zum Vorlesen oder um ein Gefühl für Länge und Erzählstil zu bekommen.

Seite 1

In der Stadt Astrovia leuchteten die Türme jeden Abend in tausend Farben, und die Magnetschwebebahnen sausten lautlos durch die Luft wie silberne Fische.

Seite 2

Richard stand an seinem Lieblingsfenster im dreiundzwanzigsten Stock und schaute hinaus in den violetten Abendhimmel. Heute war kein gewöhnlicher Abend.

Seite 3

Morgen früh würden er und seine kleine Schwester Grace zum ersten Mal an Bord eines echten Raumschiffs gehen. Grace liebte es, Muster zu beobachten: Wolkenformen, Lichtwellen, alles, was sich bewegte und wiederholte.

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Seite 4

„Ich kann nicht schlafen“, flüsterte Grace und schlich sich neben ihn. Sie hielt ein selbst gemaltes Bild von einem Raumschiff in der Hand, vollgekritzelt mit Sternen und kleinen Planeten. „Ich auch nicht“, gab Richard zu und lächelte. „Aber morgen müssen wir fit sein, Kapitän Grace.“

Seite 5

Sie kicherte und legte das Bild auf das Fensterbrett, wo es im Schein der Stadt glitzerte.

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Am nächsten Morgen brachte eine silberne Kapsel sie zum Raumbahnhof am Rand der Stadt. Der Bahnhof sah aus wie eine riesige Blüte aus Glas und Stahl.

Seite 7

In der Mitte wartete das Raumschiff, das sie mitnehmen sollte: die „Stella Nova“. Ihre Triebwerke summten leise, und bunte Kontrolllichter blinkten wie Augen. „Da ist sie!“, rief Grace und rannte los. Richard folgte ihr lachend.

Seite 8

Eine freundliche Pilotin namens Yara begrüßte sie an der Einstiegsluke. Sie trug einen blausilbernen Anzug und ein Abzeichen in Form einer Sonne. „Willkommen an Bord“, sagte Yara. „Heute fliegen wir zur Raumstation Polaris. Sechs Stunden Flug, und wenn ihr brav seid, dürft ihr vielleicht durch die Beobachtungskuppel schauen.“

Seite 9

Im Inneren des Raumschiffs war alles glatt und hell. Auf den Bildschirmen liefen Sternenkarten, und die Sitze summten sanft. Richard staunte, wie viele Knöpfe und Schalter es gab. Grace drückte sofort auf einen, der aussah wie ein kleiner Regenbogen. „Nicht anfassen!“, rief Yara lachend, aber es war nur das Licht der Bordküche angegangen.

Seite 10

Der Start war aufregend: Ein tiefer Brummlaut, ein sanftes Zittern, und dann stieg Astrovia unter ihnen weg, kleiner und kleiner, bis es nur noch ein Lichtfleck im Dunkeln war. Grace drückte Richards Hand ganz fest.

Seite 11

Kurz vor der Station Polaris piepste ein rotes Licht auf dem Hauptbildschirm. Yara runzelte die Stirn. „Wir haben ein Problem“, sagte sie ernst. „Ein Wartungspaket mit wichtigen Ersatzteilen für den Sauerstoffgenerator treibt frei im All. Ohne diese Teile kann die Station in drei Stunden nicht mehr sicher betrieben werden.“

Seite 12

Richard sprang auf. „Können wir das Paket holen?“ „Eigentlich bräuchte ich einen zweiten Piloten“, sagte Yara nachdenklich. „Ich muss das Schiff exakt steuern, während jemand draußen das Paket mit dem Magnetgreifer einfängt. Meine Kopilotin fällt heute leider aus.“

Seite 13

Grace zog Richard am Ärmel. „Du könntest den Greifer bedienen! Du übst doch immer mit dem Simulatorspiel zu Hause!“ Das stimmte. Richard hatte hunderte Stunden mit dem Raumgreifer Simulator gespielt, und sein Highscore war sagenhaft. Aber das hier war kein Spiel. „Ich versuche es“, sagte er ruhig.

Seite 14

Yara half beiden in ihre Weltraumanzüge. Die Anzüge waren aus einem leichten, silbrigen Material, das sich aufblies und dann exakt an den Körper schmiegte. Helme mit großen runden Sichtscheiben, Sauerstoffpacks auf dem Rücken, Sicherheitsleinen an den Hüften. Grace hüpfte auf der Stelle. „Wir sehen aus wie echte Astronauten!“ „Wir SIND echte Astronauten“, sagte Richard und schluckte einmal tief.

Seite 15

Die Schleuse summte, und dann öffnete sich die Luke ins Nichts. Richard trat hinaus. Das Weltall war still und schwarz, die Sterne brannten klar und ruhig. Er fühlte sich winzig, aber auch wunderbar frei.

Seite 16

„Paket in Sicht“, meldete Yara über den Helm. „Zwanzig Meter voraus, driftet nach links.“ Richard aktivierte den Magnetgreifer, ein langes Gerät an seinem Handgelenk. Er zielte und feuerte. Aber das Paket drehte sich im selben Moment und der Strahl glitt ab. „Verfehlt“, murmelte Richard. Sein Herz klopfte schnell.

Seite 17

„Ich halte das Schiff so stabil wie möglich“, sagte Yara, „aber ich kann nicht näher ran, ohne den Andockarm zu streifen.“ Richard versuchte erneut zu zielen. Die Sekunden dehnten sich.

Seite 18

Grace, die in der Schleuse stand und durch ihr Helmvisier zuschaute, rief plötzlich aufgeregt: „Richard! Das Paket dreht sich immer in die gleiche Richtung, siehst du das? Wie mein Kreisel zu Hause! Wenn du wartest, bis es sich einmal ganz umdreht, zeigt der Griff genau zu dir!“

Seite 19

Richard beobachtete. Grace hatte recht. Das Paket rotierte gleichmäßig, und alle paar Sekunden zeigte der Metallgriff genau in seine Richtung. Er atmete tief durch, wartete, und dann, als der Griff wieder auftauchte, schoss der Magnetgreifer ein zweites Mal. Ein sattes Klicken. Ein leichtes Ziehen an seinem Arm. „Ich habe es!“

Seite 20

Grace jubelte so laut, dass Richards Helm fast bebte. Richard spürte, wie sich die Anspannung aus seinem ganzen Körper löste. Er musste lachen, mitten im Weltall, mit dem Paket fest in der Hand. Gemeinsam zogen sie es Schritt für Schritt entlang der Sicherheitsleine zurück, bis die Schleuse sich schloss und die warme Luft des Schiffs sie umhüllte.

Seite 21

Yara nahm das Paket und atmete erleichtert aus. „In einer Stunde sind die Teile eingebaut. Ihr habt die Station gerettet.“ Richard und Grace sahen sich an. Kein Wort war nötig. Das Strahlen in ihren Gesichtern sagte alles.

Seite 22

Später saßen beide in der Beobachtungskuppel, einem gläsernen Halbball ganz oben am Raumschiff. Die Raumstation Polaris zog vorbei, und dahinter glühte die Erde in leuchtendem Blau und Grün. Grace legte den Kopf an Richards Schulter. „Das war das Beste, was ich je erlebt habe.“ Richard dachte daran, wie Grace das rotierende Paket bemerkt hatte, etwas, das er allein übersehen hätte. Zusammen hatten sie geschafft, was keiner von ihnen allein gekonnt hätte. „Wir machen das wieder“, sagte er leise. „Aber dann als richtige Piloten.“ Grace grinste und malte mit dem Finger einen Stern auf die Scheibe.

Über dieses personalisierte Kinderbuch

„Sterne greifen“ ist ein Beispielbuch von Kreativbuch. Genau so ein Buch kannst du für dein eigenes Kind erstellen: mit Namen, Aussehen und bis zu fünf Charakteren, vom Geschwisterkind bis zum Haustier. Geschichte und Illustrationen entstehen dabei jedes Mal individuell neu.

Dieses Buch wurde im Stil „Sanfte Charakterwelt“ illustriert, einem von 13 Illustrationsstilen, aus denen du beim Erstellen wählen kannst.

Die Geschichte eignet sich für Kinder im Alter von 7-9 Jahren und umfasst 22 illustrierte Seiten.

Häufige Fragen zu diesem Buch

Kann mein Kind die Hauptrolle in einem Buch wie „Sterne greifen“ spielen?
Ja. Du legst Name und Aussehen deines Kindes fest und kannst bis zu fünf Charaktere hinzufügen. Die Geschichte und alle Illustrationen werden individuell für dein Kind erstellt.
In welchen Formaten gibt es ein Buch wie „Sterne greifen“?
Als digitales PDF zum Sofort-Download oder gedruckt als Softcover und Premium-Hardcover mit 32 Seiten in Vollfarbe. Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
Wie lange dauert es, ein eigenes Buch zu erstellen?
Das digitale PDF ist in etwa 15 bis 30 Minuten fertig. Gedruckte Bücher kommen ungefähr 4 bis 9 Tage nach deiner Druckfreigabe bei dir an.

Text und Illustrationen dieses Buches wurden mit KI erstellt.